WIE DER PROPHET (S.A.W.S) GOTTES BOTSCHAFT ÜBERBRACHTE

Der Prophet (s.a.w.s) erklärte Gottes Allmacht
Der Prophet (s.a.w.s) erklärte den einzigen Weg, den Weg Gottes
Der Prophet (s.a.w.s) warnte vor dem Götzendienst
Der Prophet (s.a.w.s) offenbarte: Nur Gott kennt das Unsichtbare
Der Prophet (s.a.w.s) riet den Menschen, Lehren aus dem Schicksal untergegangener Völker zu ziehen
Der Prophet (s.a.w.s) lehrte die Menschen, dass Gott selbst ihre geheimsten Gespräche hört
Der Prophet (s.a.w.s) verkündete Gottes Offenbarung des Quran
Der Prophet (s.a.w.s) machte deutlich, dass der Quran als Führer und frohe Botschaft für die Muslime herabgesandt worden war
Der Prophet (s.a.w.s) offenbarte ferner, dass am Tag des Gerichts niemand mit den Sünden andere belastet wird
Der Prophet (s.a.w.s) erinnerte die Menschen an den Tod
Nur Gott kennt die Stunde
Manche Menschen werden für immer in der Hölle verbleiben
Er rief uns auf, uns Gottes mit Seinen schönsten Namen zu erinnern
Zwischen den Propheten darf nicht unterschieden werden
Der Prophet (s.a.w.s) rief die Menschen zu guter Moral auf
Der Prophet (s.a.w.s) warnte vor dem Hochmut
Der Gebrauch weltlichen Besitzes für die Sache Gottes
Muhammad (s.a.w.s) war auch der Prophet der Dschinn
Die Warnungen des Propheten (s.a.w.s) an jene, die ihn zurückwiesen
Er ließ sich nicht auf nutzlose Streitereien mit Ungläubigen ein
Er rief die Ungläubigen zur Reue auf
Er warnte die Ungläubigen vor ihrer unvermeidlichen Niederlage
Er erinnerte die Ungläubigen an das Jenseits
Er warnte die Ungläubigen vor der Hölle
Er redete selbstbewußt zu den Ungläubigen und machte ihnen klar, dass er ihnen niemals folgen werde
Aufrufe des Propheten (s.a.w.s) an die Völker der Schrift
Der Prophet (s.a.w.s) ließ sich niemals auf Streitereien ein mit den Völkern der Schrift ein, und niemals übte er Druck auf sie aus, zu glauben
Er appellierte an die Völker der Schrift, Gott niemanden beizugesellen

Wie der Vers: „Lade darum dazu ein und verhalte dich richtig, so wie dir anbefohlen worden ist…“ (Sure ash-Shura:15) klar macht, war der Prophet Muhammad (s.a.w.s) ein Prophet, dem befohlen worden ist, die Menschheit zu warnen. Wie alle anderen Botschafter rief der Prophet (s.a.w.s) die Menschen auf den rechten Weg, und er rief dazu auf, an Gott zu glauben, für das Jenseits zu leben und eine gute Moral zu praktizieren. Seine Methoden dabei, die Art und Weise, wie er die Dinge erklärte und sein dabei hervortretender Stil müssen Beispiele für alle Muslime sein, und wenn ein Muslim andere Menschen zur Religion ruft, dann muß er sich so benehmen und so sprechen, wie es der Prophet (s.a.w.s) tat.

Der Quran offenbart, dass dem Propheten (s.a.w.s) befohlen worden war, mitzuteilen, er sei gekommen, die Menschheit zu warnen.

Sprich: "Dies ist mein Weg. Ich rufe zu Gott - ich und wer mir folgt - aufgrund eines einsichtbaren Beweises. Preis sei Gott! ich bin keiner von denen, die Ihm Gefährten geben." (Sure Yusuf, 108)

Der Prophet (s.a.w.s) tat alles in seiner Macht stehende, die Menschen zu warnen, und er bemühte sich sehr, so viele Menschen zu erreichen, wie er konnte. Ein Vers offenbart:

Sprich: "Was ist das überzeugendste Zeugnis?" Sprich: "Gott als Zeuge zwischen mir und euch. Dieser Quran wurde mir offenbart, um euch damit zu warnen und jeden, zu dem er gelangt. Siehe, wollt ihr wirklich bezeugen, dass es neben Gott andere Götter gibt?" Sprich: "Ich bezeuge es nicht." Sprich: "Siehe, Er ist der einzige Gott, und ich bin an eurer Vielgötterei unschuldig." (Sure al-An'am, 19)

Ismail Hakki Altunbezer. EIn Quranvers aus der Celi Thuluth Schrift:
„… Gott hat die Macht über alle Dinge. (Sure al-Baqara, 20)

Indem er die Botschaft des Quran überbrachte, schaffte der Prophet der Prophet (s.a.w.s) die verdorbenen Religionen, die die Polytheisten von ihren Vorvätern übernommen hatten, vollständig ab, weswegen er auf großen Widerstand traf. Doch er folgte Gottes Gebot und ignorierte die Opposition und deren Feindschaft. In einem Vers gebietet Gott dem Propheten:

So tue offen kund, was dir aufgetragen wurde, und wende dich von den Götzendienern ab. Siehe, Wir schützen dich vor den Spöttern (Sure al-Hidschr, 94-95)

Auch die Muslime unserer Zeit müssen den Menschen die Moral des Quran erklären, fehlende Zustimmung und die Worte des Widerstands ignorieren, gleichgültig von wem sie stammen. Sie dürfen „den Tadel eines zu tadelnden“ nicht fürchten, genauso wie der Prophet (s.a.w.s) es tat. Dies ist ein Zeichen von Moralität und Heiligkeit, das mit dem Paradies belohnt werden wird. Der Prophet (s.a.w.s) befahl den Muslimen mit folgenden Worten, der Sunna treu zu bleiben: „Übermittelt den Menschen meine Lehren, und wenn es auch nur ein einziger Satz ist.“(35)

Der Prophet (s.a.w.s) erklärte Gottes Allmacht

Damit die Menschen die Allmacht Gottes würdigen und aus Ehrfurcht vor Ihm eine edlere Moral annähmen, sprach der Prophet (s.a.w.s) von der Macht Gottes und von den Beweisen Seiner Schöpfung. So war er das Mittel zum Zweck Gottes, die Menschen zur Liebe zu Ihm und zur Gottesfurcht zu bewegen. Dieser Vers beschreibt, wie dem Propheten (s.a.w.s) befohlen wurde, das er zu sprechen habe:

Sprich: "Was meint ihr? Wenn Gott die Nacht für euch ewig machte, bis zum Tage der Auferstehung, welche Gottheit außer Gott brächte euch Licht? Wollt ihr denn nicht hören?" Sprich: "Was meint ihr? Wenn Gott den Tag für euch ewig machte, bis zum Tage der Auferstehung, welche Gottheit außer Gott brächte euch Nacht, um in ihr zu ruhen? Wollt ihr denn nicht sehen?" (Sure al-Qasas, 71-72)

Auch der Prophet Muhammad (s.a.w.s) sprach zu denen, die nicht an das Jenseits glaubten, über die Beweise von Gottes Schöpfung, und erklärte, dass Gott, Der die Macht besitzt, sie zu erschaffen, auch die Macht besitzt dasselbe im Jenseits erneut zu erschaffen. Der entsprechende Vers lautet:

Sprich: "Reist durch das Land und schaut, wie Er Seine Schöpfung begonnen hat und sie denn wiederholt. Siehe, Gott hat Macht über alle Dinge. (Sure al-Ankabut, 20)

Dies sind einige Verse, in denen der Prophet unterwiesen wird, wie er mitzuteilen habe, dass Gott über allem steht, was sie mit Ihm in Verbindung bringen und dass er völlig bedürfnislos ist:

Sprich: "Sollte ich einen anderen als Gott zum Beschützer nehmen, den Bildner der Himmel und der Erde, Der Nahrung gibt, aber keine Nahrung braucht?" Sprich: "Siehe, mir wurde geboten, der erste zu sein, der sich (Gott) ergibt und keiner von denen zu sein, die beigesellen." Sprich: "Siehe, ich fürchte die Strafe eines gewaltigen Tages, wenn ich wider meinen Herrn rebelliere." (Sure al-An'am, 14-15)

Der Quran berichtet auch davon, wie dem Propheten (s.a.w.s) gesagt wurde, er solle erklären, dass es keinen Gott außer Gott gibt und dass unser Herr der Herr über alles ist.

Sprich: "Wer ist der Herr der Himmel und der Erde?" Sprich: "Gott." Sprich: "Habt ihr euch etwa Beschützer außer Ihm genommen, die sich selbst weder nützen noch schaden können?" Sprich: "Ist etwa der Blinde dem Sehenden gleich? Oder sind etwa die Finsternisse und das Licht gleich? Oder haben sie Gott Gefährten gegeben, die erschaffen haben wie Er erschuf, so dass beider Schöpfungen ihnen gleich vorkommen?" Sprich: "Gott ist der Schöpfer aller Dinge. Und Er ist der Einzige, der Beherrschende." (Sure ar-Ra'd, 16)

Anschließend sprach der Prophet (s.a.w.s) seine Warnung aus:

Sprich: "Wem gehört die Erde und was darin ist, sofern ihr es wisst?" Da werden sie sagen: "Gott!" Sprich: "Wollt ihr denn dann nicht nachdenken?" Sprich: "Wer ist der Herr der sieben Himmel und der Herr des gewaltigen Throns?" Da werden sie antworten: "Gott!" Sprich: "Wollt ihr Ihn denn dann nicht fürchten?" Sprich: "Wer ist es, in Dessen Hand die Herrschaft über alle Dinge liegt und Der beschützt, vor Dem es aber keinen Schutz gibt -falls ihr es wisst?" Da werden sie antworten: "Gott!" Sprich: "Weshalb seid ihr (dann) so verblendet?" (Sure al-Muminun, 84-89)

Der Prophet (s.a.w.s) erklärte den einzigen Weg, den Weg Gottes

Manche Menschen wählen falsche Wege voller Fehler, Aberglauben und schädlichen Vorstellungen und Methoden. Dies kann ihnen sowohl in dieser als auch in der nächsten Welt nur Verlorenheit bringen. Der Prophet (s.a.w.s) war immer darauf bedacht, die Menschen auf den besten und schönsten Weg zu rufen, den Weg Gottes und so dafür zu sorgen, dass die Menschen sowohl in dieser als auch in der nächsten Welt errettet werden können.

Sprich: "Sollen wir neben Gott anrufen, was uns weder nützt noch schadet? Sollen wir auf unseren Fersen umkehren, nachdem uns Gott geleitet hat, wie einer, den die Satane verführten, so dass er ratlos herumirrt, obwohl seine Gefährten ihn zur Rechtleitung rufen: "Komm zu uns!"?" Sprich: "Gottes Leitung, das ist fürwahr die Rechtleitung. Und uns wurde geboten, uns dem Herrn der Welten zu ergeben (Sure al-An'am, 71)

Der Prophet (s.a.w.s) hat in den Hadithen dargelegt, dass der rechte Weg der Gottes und seines Propheten (s.a.w.s) ist.

"Das beste Wort ist das Wort Gottes und die beste Führung ist di Führung von Muhammad."(36)

Der Prophet (s.a.w.s) warnte vor dem Götzendienst

Einer der schwersten Fehler, vor denen der Prophet (s.a.w.s) warnte, ist Gott andere Götter beizugesellen (shirk). Der Prophet (s.a.w.s) sagte den Menschen ständig, dass Gott der einzige Gott sei, dass es keine Macht außer Gott gebe, und er warnte sie eindringlich vor der Vielgötterei. Er war dazu in vielen Versen angehalten worden, von denen einige lauten:

Sprich: "Dies ist mein Weg. Ich rufe zu Gott - ich und wer mir folgt - aufgrund eines einsichtbaren Beweises. Preis sei Gott! ich bin keiner von denen, die Ihm Gefährten geben." (Sure Yusuf, 108)

Sprich: "Ich rufe (nur) meinen Herrn an und stelle Ihm keinen zur Seite." Sprich: "Ich habe keine Macht, euch Schaden zuzufügen oder euch zum Richtigen zu zwingen." Sprich: "Niemand kann mich vor Gott schützen, und ich finde keine Zuflucht außer bei Ihm. (Sure al-Dschinn, 20-22)

Sprich: "Siehe, mir wurde befohlen, Gott In aufrichtigem Glauben zu dienen. Und befohlen wurde mir, der erste der Gottergebenen (Muslime) zu sein." Sprich: "Wenn Ich mich meinem Herrn widersetzen würde, müsste ich die Strafe eines gewaltigen Tages fürchten.". Sprich: "Ich (jedenfalls) will Gott dienen, lauter in meinem Glauben, und ihr - so verehrt doch, was ihr wollt, an Seiner Statt." Sprich: "Die (wahren) Verlierer sind gewiss diejenigen, welche ihre Seelen und die ihrer Angehörigen am Tag der Auferstehung verlieren." Ist dies nicht der offensichtlichste Verlust? (Sure az-Zumar, 11-15)

Wer erschuf denn die Schöpfung zu Beginn, und wer lässt sie wiedererstehen? Und wer versorgt euch aus Himmel und Erde? Was? Ein Gott neben Gott? Sprich: "Her mit euerem Beweis, wenn ihr die Wahrheit sagt!" (Sure an-Naml, 64)

Der Prophet (s.a.w.s) machte den Menschen darüber hinaus klar, dass nichts, was sie neben Gott setzten, jemals etwas erschaffen könne oder die Macht habe, irgend jemandem zu schaden oder zu nutzen. Folgende Verse illustrieren dies:

Sprich: "Ruft nur diejenigen an, die ihr euch neben Ihm vorstellt. Sie sind doch außerstande, euch von dem Übel zu befreien oder es abzulenken." (Sure al-Isra, 56)

Sprich: "Habt ihr denn gut überlegt, was ihr da anstelle von Gott anruft? Zeigt mir, was sie von der Erde erschufen! Oder haben sie etwa einen Anteil an den Himmeln? Bringt mir ein älteres (göttliches) Buch oder sonst eine Spur von Wissen, falls ihr wahrhaft seid." (Sure al-Ahqaf, 4)

Sprich: "Ruft diejenigen an, die ihr neben Gott annehmt. Sie haben noch nicht einmal Macht über das Gewicht eines Stäubchens in den Himmeln und auf Erden, noch haben sie Anteil an einem von beiden, noch hat Er unter ihnen einen Helfer." (Sure Saba, 22)

Sprich: "Habt ihr euere Partner, die ihr neben Gott anruft, denn je gesehen? Zeigt mir, was von der Erde sie erschufen oder ob sie einen Anteil an den Himmeln haben?" Haben Wir ihnen denn ein Buch gegeben, so dass sie einen eindeutigen Beweis dafür hätten? Nein, die Frevler machen einander nur trügerische Versprechungen. (Sure Fatir, 40)

Die meisten Menschen glauben an Gott, doch sie sind unfähig, Seine Macht und Großartigkeit richtig einzuschätzen. Sie verstehen nicht, dass Er ihr einziger Freund und Helfer ist, und sie glauben fälschlicherweise, dass ihnen andere Dinge behilflich sein können. Der Prophet (s.a.w.s) erklärte seinem Volk die Wahrheit und versuchte, es von der Vielgötterei abzubringen. Gott befahl ihm:

Wenn du sie fragst, wer die Himmel und die Erde erschaffen hat, sagen sie bestimmt: "Gott." Sprich: "Seht ihr denn nicht, was ihr da neben Gott anruft? Falls Gott ein Leid für mich will, könnten sie etwa das Leid entfernen? Oder wenn Er barmherzig gegen mich sein will, könnten sie etwa Seine Barmherzigkeit verhindern?" Sprich: "Gott genügt mir; auf Ihn vertrauen die Vertrauenden." (Sure az-Zumar, 38)

Sprich: "Wer ist da, der euch vor Gott abschirmen könnte, wenn Er euch strafen oder wenn Er euch Barmherzigkeit erweisen wollte?" Außer Gott finden sie für sich weder Beschützer noch Helfer. (Sure al-Ahzab, 17)

Mustafa Rakim Efendi. 1797. „Ich erkläre Gott als moralisch perfekt und danke Ihm. Es gibt keinen Gott außer Ihm. Er ist der Allmächtige, und es gibt keine Macht außer Gott.“

Gott erschuf den Menschen, und Er ist sein einziger Freund und Helfer. Doch Menschen ohne Gottesfurcht weigern sich, das zu akzeptieren. Nur in Zeiten der Not, wenn etwas ihnen deutlich zeigt, wie hilflos sie sind, verstehen sie, dass nur Gott ihnen helfen kann. Der Prophet (s.a.w.s) machte den Menschen diese Tatsache klar. Er sagte ihnen, in Zeiten der Not gebe es für sie keinen anderen Helfer als Gott. Der Prophet (s.a.w.s) wird im Quran angewiesen, die Menschen daran zu erinnern:

Sprich: " Was glaubt ihr? Wenn die Strafe von Gott zu euch kommt oder die Stunde, werdet ihr dann einen anderen als Gott anrufen, so ihr wahrhaftig seid?" Nein, zu Ihm allein werdet ihr rufen. Und Er wird euch, wenn Er will. Von dem befreien, um dessentwillen ihr Ihn anruft. Und ihr werdet vergessen, was ihr Ihm beigesellt habt. (Sure al-An'am, 40-41)

Gläubige, die diese vom Propheten (s.a.w.s) betonte Wahrheit erinnern, wissen, ohne selbst Not erfahren zu müssen, dass nur Gott ihnen jemals helfen kann und dass nur er die Macht hat, ihnen ihre Bürden zu nehmen. Gott sagt im Quran:

Sprich: "Wer rettet euch aus den Finsternissen zu Land und im Meer, wenn ihr in Demut zu Ihm ruft und insgeheim (denkt): Wahrlich, wenn Du uns hieraus errettest, dann sind wir dankbar!?" Sprich: "Gott rettet euch daraus und aus aller Trübsal; aber dann stellt ihr Ihm Gefährten zur Seite." (Sure al-An'am, 63-64)

Der Prophet (s.a.w.s) warnte in seinen Hadithen die Muslime vor der Vielgötterei:

„Die schwerste Sünde ist, Gott andere Götter beizugesellen, wo Er es doch ist, der euch erschaffen hat.“(37)

„Wer auch immer zu Gott findet, ohne Ihm jemanden beizugesellen, wird in das Paradies eingehen.“(38)

Er machte des weiteren klar, welche verborgene Gefahr die Vielgötterei ist:

„Muß ich euch nicht darüber aufklären, was ich für euch mehr fürchte, als selbst die Gefahr von Dajjal? Es ist die versteckte Vielgötterei: Jemand verrichtet sein Gebet, und er verschönert sein Gebet, weil er sieht, dass die Menschen ihn beobachten.“(39)

„Die Vielgötterei ist verborgener in meiner Gemeinde, als die Ameisen, die des nachts über einen großen, glatten Stein krabbeln…“(40)

Der Prophet (s.a.w.s) offenbarte: Nur Gott kennt das Unsichtbare

Das Wort „Ghaib" wird im Quran verwendet für Dinge, die man nicht sehen oder wissen kann. Was in der Zukunft geschieht zum Beispiel, bleibt unbekannt für uns. Doch alles in der Zukunft liegende, die Zukunft jedes Einzelnen, jedes Landes, Gebäudes oder Möbelstücks ist Gott bekannt. Der Prophet (s.a.w.s) war beauftragt, den Menschen zu erklären, dass das Wissen um das Unsichtbare (Ilm-ul-Ghaib) allein bei Gott ist:

Sprich: "Gott weiß genau, wie lange sie verweilten. Er kennt das Geheimnis der Himmel und der Erde. Er ist der Sehende und der Hörende. Außer Ihm haben sie keinen Beschützer. Und Er beteiligt niemand an Seiner Befehlsgewalt." (Sure al-Kahf, 26)

Sprich: "Keiner in den Himmeln und auf Erden kennt das Verborgene, außer Gott." Sie aber kennen den Zeitpunkt nicht, zu dem sie auferweckt werden. (Sure an-Naml, 65)

Sprich: "Siehe, mein Herr schleudert die Wahrheit(gegen die Unwissenheit)-Er, Der um das Verborgene weiß." (Sure Saba, 48)

So wird dem Propheten (s.a.w.s) im Quran befohlen:

Sprich: "Ich vermag nicht, mir selbst zu nutzen oder zu schaden, es sei denn, wie Gott will. Und wenn ich das Verborgene kannte, wahrlich, dann hätte ich des Guten in Menge und nichts Schlimmes berührte mich. Ich bin nur ein Warner und ein Verkünder froher Botschaft für ein gläubiges Volk." (Sure al-A'raf, 188)

Der Prophet (s.a.w.s) lehrte die Menschen, dass Gott selbst ihre geheimsten Gespräche hört

Manche Menschen denken, wenn sie etwas Falsches zu tun beabsichtigen, eine böse Tat mit Gleichgesinnten, sie könnten sie vor anderen verbergen. Doch Gott weiß alles, was der Einzelne denkt, was ihm in den Sinn kommt, was die Menschen miteinander flüstern und alles im Himmel und auf Erden. Er sieht alles, was ein Mensch tut. Jeder Einzelne wird Rechenschaft ablegen müssen im Jenseits für alles, was er glaubte im Geheimen gesagt oder getan zu haben. Er mag seine bösartigen Worte bereits längst vergessen haben, doch Gott alles Vergessene vor ihm ausbreiten am Tag des Gerichts.

Der Prophet (s.a.w.s) lenkte ebenfalls die Aufmerksamkeit auf diesen Umstand und warnte die Menschen, sie müßten Rechenschaft ablegen sich selbst. Hier einige Verse zu diesem Thema:

Sprich: "Ob ihr verbergt, was in eueren Brüsten ist oder es kundtut, Gott weiß es. Er weiß, was in den Himmeln und was auf Erden ist; und Gott hat Macht über alle Dinge." (Sure Al 'Imran, 29)

Sprich: "Gott genügt als Zeuge zwischen mir und euch. Siehe, Er kennt und sieht Seine Diener." (Sure al-Isra, 96)

Doch wenn sie den Rücken kehren, so sprich: "Ich habe euch allen auf gleiche Weise verkündet, doch weiß ich nicht, ob nahe oder fern ist, was euch angedroht wurde. Er allein kennt euere offene Rede und weiß, was ihr verheimlicht. (Sure al-Anbiya, 109-110)

Sprich: "Wollt ihr Gott über euere Religion belehren, wo Gott doch weiß, was in den Himmeln und was auf Erden ist, und Gott alle Dinge kennt?" (Sure al-Hujurat, 16)

Der Prophet (s.a.w.s) verkündete Gottes Offenbarung des Quran

Während und nach der Zeit des Propheten (s.a.w.s) gab es Menschen, die bestritten haben, dass der Quran ein heiliges Buch ist. Manche gingen sogar so weit, zu behaupten, es sei der Prophet (s.a.w.s) selbst gewesen, der es geschrieben habe. Doch es ist bewiesen, daß der Quran nicht von Menschenhand stammt. Der Quran ist das Wort Gottes, und er enthält zahlreiche Wunder und überlegene Weisheit, die kein menschliches Wesen jemals erdenken könnte. Der Prophet (s.a.w.s) machte dies den Menschen klar und verkündete, dass der Quran von Gott gesandt worden war. Diese Verse beziehen sich darauf:

Sprich: "Herabgesandt hat ihn Der, Welcher das Verborgene in den Himmeln und auf Erden kennt. Er ist fürwahr verzeihend und barmherzig." (Sure al-Furqan, 6)

Sprich: "Was meint Ihr wohl? Wenn dies von Gott ist und ihr es dennoch leugnet - wer ist in größerem Irrtum als der, welcher in so tiefer Abtrünnigkeit verharrt?" (Sure Fussilat, 52)

Der erste Originaltext des Quran (Sure al-Qadr) ist in den Archiven des Topkapi Palastes in Istanbul ausgestellt.

Die behaupten, der Quran sei von einem Menschen geschrieben, sind unwissend über die Wunder, die er enthält und dass seine Weisheit von Gott stammt. Tatsächlich ist der Quran ein Buch, das nicht einmal alle Menschen der Welt und alle Dschinn zusammen hätten schreiben können, von einem einzigen Menschen ganz zu schweigen. Dem Propheten (s.a.w.s) war befohlen, dazu folgendes zu sagen:

Dennoch sagen sie: "Er hat ihn sich ausgedacht!" Sprich: "So bringt (wenigstens) eine einzige ebenbürtige Sure hervor, und ruft dafür an, wen ihr könnt - außer Gott - sofern ihr wahrhaftig seid." (Sure Yunus, 38)

In einem Hadith stellte der Prophet (s.a.w.s) fest, das der Quran das Wort Gottes ist:

„Die Ehrlichkeit stammt von den Himmeln und legte sich in die Herzen der Menschen (Gläubige), dann wurde der Quran offenbart, und die Menschen lasen den Quran (und lernten aus ihm) und sie lernten ihn auch von der Sunnah. Quran und Sunnah stärkten ihre Ehrlichkeit (der Gläubigen).“(41)

Der Prophet (s.a.w.s) machte deutlich, dass der Quran als Führer und frohe Botschaft für die Muslime herabgesandt worden war

Er sagte, der Quran führe die Menschen auf den rechten Weg und riet den Menschen, ihn zum Wegweiser zu nehmen. Verse dazu lauten:

Sprich: "Der Geist der Heiligkeit hat ihn von deinem Herrn gebracht, in Wahrheit, um die Gläubigen damit zu stärken, und als eine Leitung und Heilsbotschaft für die Gottergebenen." (Sure an-Nahl, 102)

Sprich: "Wenn ich irre, so irre nur ich selbst. Wenn ich aber rechtgeleitet bin, so ist es dem zu verdanken, was mein Herr mir offenbart hat. Siehe, Er ist hörend, nahe." (Sure Saba, 50)

Der Prophet (s.a.w.s) legte großen Wert darauf, den Quran zu lehren:

"Eignet euch Wissen an und vermittelt es den Menschen. Lernt den Quran und lehrt ihn die Menschen; denn ich bin (nur) ein Mensch, der diese Welt (eines Tages) verlassen muß.“(42)

Der Prophet (s.a.w.s) offenbarte ferner, dass am Tag des Gerichts niemand mit den Sünden andere belastet wird

Ein verbreiteter Irrglaube in unwissenden Gesellschaften, man könne die Sünden eines Menschen jemand anderem aufbürden. Wenn jemand zum Beispiel versucht, seine Freunde von der Erfüllung einer religiösen Pflicht abzuhalten und sagt, er nehme diese Sünde auf sich, dann begeht dieser Mensch selbstverständlich die Sünde, andere an der Erfüllung ihrer Verpflichtungen zu hindern, doch sein Freund begeht immer noch die Sünde, sie nicht erfüllt zu haben. Niemand kann anderen diese Sünde abnehmen. Am Tag des Gerichts werden die Menschen ausschließlich für ihre eigenen Sünden verantwortlich gemacht. Niemand wird nach den Sünden anderer gefragt werden, und niemandes Sünden werden jemand anderem zur Last gelegt. Gott befahl dem Propheten Muhammad (s.a.w.s), dies wie folgt zu erklären:

Sprich: „Sollte ich einen anderen Herrn suchen als Gott, Welcher doch der Herr aller Dinge ist?" Jede Seele belastet nur sich selbst. Und keine belastete (Seele) soll einer anderen Last tragen. Zu eurem Herrn ist schließlich euere Heimkehr, und dann wird Er euch wissen lassen, worüber ihr uneins wart. (Sure al-An'am, 164)

Die Worte des Propheten (s.a.w.s): „Keine belastete Seele wird eines anderen Last tragen“(43), erklären die Wahrheit über diesen verbreiteten Aberglauben.

Der Prophet (s.a.w.s) riet den Menschen, Lehren aus dem Schicksal untergegangener Völker zu ziehen

Während des gesamten Verlaufs der Geschichte wurden Völker, die sich Gott, seinen Botschaftern und Seiner Religion widersetzten, durch furchtbare Katastrophen zerstört, so dass keine Spur von ihnen zurückblieb. Deren Ende sollte allen Menschen eine Warnung sein, sich Gott zuzuwenden und Seinen Zorn zu fürchten.

Sprich: "Reist auf Erden umher und seht, wie das Ende der Sünder war." (Sure an-Naml, 69)

Sprich: "Wandert durch das Land und schaut, wie das Ende derer war, welche geleugnet haben." (Sure al-An'am, 11)

Sprich: "Reist durch das Land und schaut, wie das Ende derer war, die zuvor lebten; die meisten von ihnen waren Götzendiener." (Sure ar-Rum, 42)

Eingedenk dieser Verse warnte der Prophet (s.a.w.s) die Menschen vor Katastrophen, die schon über andere gekommen waren wegen ihrer Ausschweifungen: „Erfreut euch und hofft auf das, was euch gefallen wird! Bei Gott, ich sorge mich nicht um eure Armut, sondern darum, dass ihr ein ausschweifendes Leben führt, wie es schon vergangene Völker taten, wobei ihr in euren Ausschweifungen im Wettstreit liegen werdet, wie sie es taten, doch das wird euch vernichten, wie es sie vernichtet hat.“(44)

Der Prophet (s.a.w.s) erinnerte die Menschen an den Tod

Zweifler und solche, die nicht an das Jenseits glauben, haben große Angst vor dem Sterben. Da sie glauben, mit dem Tod sei alles zu Ende, klammern sie sich verzweifelt an diese Welt. Doch jeder stirbt in dem Moment, den Gott für ihn bestimmt hat, und es gibt keinen Weg, dem zu entrinnen. Der Prophet (s.a.w.s) sagte den Menschen, dass sie nichts gewinnen können bei dem Versuch, den Tod zu vermeiden, und er rief sie auf, sich mit dem wirklichen Leben zu beschäftigen, das danach beginnt.

Sprich: "Auch wenn ihr vor Tod und Massaker geflohen wärt, nimmermehr nützte euch die Flucht! Ihr würdet euch doch nur kurze Zeit des Lebens erfreuen." (Sure al-Ahzab, 16)

Sprich: "Für euch ist ein Tag festgesetzt, den ihr um keine Stunde verzögern oder beschleunigen könnt." (Sure Saba, 30)

Der Prophet (s.a.w.s) forderte die Menschen auf, über den Tod nachzudenken:

„Die sich des Todes wohl bewußt sind und sich darauf vorbereiten, sind die weisesten unter den Menschen.“(45)

Nur Gott kennt die Stunde

Vielen Menschen bereitet Kopfzerbrechen, wann wohl der Tag des Gerichts kommen wird. Doch Gott hat offenbart, dass niemand außer Ihm dieses Wissen besitzt, und Er hat den Propheten angewiesen, folgende Antwort auf diese Frage zu geben:

Die Menschen werden dich nach der Stunde fragen. Sprich: "Das Wissen davon ist allein bei Gott." Wie kannst du also wissen, ob die Stunde nicht vielleicht nahe ist?" (Sure al-Ahzab, 63)

Sprich: "Ich weiß nicht, ob schon nahe ist, was euch angedroht worden ist, oder ob mein Herr dafür einen fernen Zeitpunkt angesetzt hat." (Sure al-Dschinn, 25)

Doch wenn sie den Rücken kehren, so sprich: "Ich habe euch allen auf gleiche Weise verkündet, doch weiß ich nicht, ob nahe oder fern ist, was euch angedroht wurde. (Sure al-Anbiya, 109)

Manche Menschen werden für immer in der Hölle verbleiben

Ein verbreiteter Aberglaube unwissender Gesellschaften ist, die Menschen würden nur eine bestimmte Zeit in der Hölle zu verbringen haben, und dann erlöst werden. Doch Gott hat klargemacht, dass manche für immer in der Hölle bleiben werden. Gottes Befehl nachkommend, erklärte der Prophet (s.a.w.s) denen, die diesem Irrglauben anhingen, dass manche für immer in der Hölle bleiben würden:

Und sie sagen: "Das Feuer wird uns nur während abgezählter Tage berühren." Sprich: "Habt ihr mit Gott einen Vertrag darüber gemacht? Dann wird Gott Sein Versprechen niemals brechen. Oder sprecht ihr über Gott, was ihr nicht wisst?" Nein, wer Übles erworben hat, und wen seine Sünde gefangen hält, die werden Bewohner des Feuers sein und ewig darin verweilen. Wer aber glaubt und das Rechte tut, die werden Bewohner des Paradieses sein und ewig darin verweilen. (Sure al-Baqara, 80-82)

Der Prophet (s.a.w.s) sagte weiter über das Leben in Himmel und Hölle:

"Wenn die für das Paradies bestimmten in das Paradies eingehen und die für die Hölle bestimmten in die Hölle, dann wird der Tod gerufen werden und zwischen Paradies und Hölle befohlen werden. Dann wird der Tod selbst sterben und der Verkünder wird verkünden: „Bewohner des Paradieses, für euch gibt es keinen Tod! Bewohner der Hölle, für euch gibt es keinen Tod!“ Dies wird das Entzücken der Bewohner des Paradieses vermehren, und es wird den Kummer der Bewohner des Höllenfeuers steigern.“(46)

Er rief uns auf, uns Gottes mit Seinen schönsten Namen zu erinnern

Der Prophet (s.a.w.s) rief Gott immer mit Seinen schönsten Namen an, wenn er etwas erklärte oder wenn er betete. Ihm war aufgetragen, die Menschen aufzufordern, dasselbe zu tun:

Sprich: "Ruft Gott an oder ruft den Erbarmer an, wir ihr Ihn auch nennen mögt: Sein sind die schönsten Namen. Und bete nicht zu lauf und auch nicht zu leise, sondern halte den Weg dazwischen ein." Und sprich: "Gelobt sei Gott, der sich weder einen Sohn genommen noch einen Teilhaber Seiner Herrschaft hat, noch einen Beistand aus Schwäche." Und rühme Seine Größe. (Sure al-Isra, 110-111)

Zwischen den Propheten darf nicht unterschieden werden

Der Prophet (s.a.w.s) offenbarte auf Gottes Befehl, dass wir keine Unterschiede zwischen den von Gott gesandten Propheten machen sollen; in einem Hadith sagt er: „Stellt keinen von Gottes Propheten über einen anderen Propheten.“(47) Gott liebte alle Propheten und Er belohnte diese Heiligen mit dem Paradies. Alle Propheten lehrten die Religion Gottes und wie der Prophet Muhammad (s.a.w.s) riefen sie alle Menschen auf den Weg Gottes. Dies ist ein wichtiger Aspekt des Wirkens des Propheten (s.a.w.s), der im Quran so beschrieben wird:

Sprich: "Wir glauben an Gott und an das, was auf uns herabgesandt worden ist, und was auf Abraham und Ismael und Isaak und Jakob und die Stämme herabgesandt worden war, und was Moses und Jesus und den Propheten von ihrem Herrn gegeben wurde. Wir machen keinen Unterschied zwischen einem von ihnen, und Ihm sind wir ergeben." (Sure Al 'Imran, 84)

Sprecht: "Wir glauben an Gott und an das, was Er zu uns herabsandte, und was Er zu Abraham und Ismael und Isaak und Jakob und den Stämmen herabsandte, und was Moses und Jesus und was den Propheten von ihrem Herrn gegeben wurde. Wir machen keinen Unterschied zwischen einem von ihnen; und wahrlich, wir sind Muslime." (Sure al-Baqara, 136)

Der Prophet (s.a.w.s) rief die Menschen zu guter Moral auf

Der Prophet (s.a.w.s) besaß eine Moral, die weltweit vorbildhaft ist, er rief andere auf, dieser Moral zu folgen, und er beschrieb, welche Moral und welches Verhalten Gott gefallen würden:

Sprich: "Kommt her, ich will bekanntgeben, was euer Herr euch (wirklich) verbot: Ihr sollt Ihm nichts an die Seite stellen. Und den Eltern sollt ihr Gutes tun. Und ihr sollt euere Kinder nicht aus Armut töten: Wir werden euch und sie versorgen; und nähert euch nicht Abscheulichkeiten, weder öffentlichen noch heimlichen. Und tötet kein Leben, das Gott verwehrt hat, es sei denn aus rechtfertigendem Grund. Das hat Er euch geboten; vielleicht begreift ihr es. Und kommt dem Vermögen der Waise nicht zu Nähe, außer um es zu mehren, bis sie herangewachsen ist. Und gebt Maß und Gewicht nach Gerechtigkeit. Wir fordern von keiner Seele mehr als sie zu leisten vermag. Und seid gerecht bei der Aussage (vor Gericht), wäre es auch gegen einen Verwandten. Und haltet euer Versprechen gegenüber Gott. All dies gebot Er euch, damit ihr es euch zu Herzen nähmt." (Sure al-An'am, 151-152)

Sprich: "Verboten hat mein Herr nur Schandbarkeiten, öffentliche oder verborgene, die Sünde schlechthin und unrechtmäßige Gewalttaten, und dass ihr Gott andere Gottheiten an die Seite stellt, wozu Er euch nicht ermächtigte, und dass ihr von Gott aussagt, was ihr nicht wisst." (Sure al-A'raf, 33)

Auch in den folgenden Hadithen fordert der Prophet (s.a.w.s) eine solche Moral:

„Mein Herr hat mir neun Dinge geboten: Ihn zu achten, äußerlich und innerlich; die Wahrheit zu sprechen, anständig, bei Wohlstand und in der Not; Mäßigung in Wohlstand und in Armut; meinen Verwandten zu helfen, auch wenn sie mir nicht helfen; auch dem Almosen zu geben, der mich ablehnt; dem zu vergeben, der mich schädigt; zu schweigen, wenn ich Erkenntnisse über Gott erhalten will; Ihn zu erinnern, wenn ich spreche; wenn ich Gottes Geschöpfe betrachte, ein Vorbild für sie zu sein.“(48)

Doch Wir haben dich zur gesamten Menschheit nur als einen Freudenboten und Warner entsandt. Jedoch verstehen es die meisten Menschen nicht.
(Sure Saba’, 28)

„Seid nicht neidisch aufeinander; haßt einander nicht; wendet euch nicht voneinander ab; und setzt euch nicht gegenseitig herab, sondern seid ihr selbst, o ihr Diener Gottes, Brüder.“(49)

„Wo auch immer ihr seid, fürchtet Gott und laßt einer schlechten Tat eine gute folgen und die schlechte wird getilgt werden, und verhaltet euch gut zu den Menschen.“(50)

„Nichts wiegt schwerer als ein guter Charakter.“(51)

Der Prophet (s.a.w.s) empfahl seinen Gefährten folgendes:

„Schlechte Führung verdirbt den Gottesdienst, so wie Gewürz den Honig verdirbt.(52)

„Ehrt den Gläubigen für seine Religion. Schätzt ihn hoch für seine gute Führung und seine Weisheit.“(53)

Der Prophet (s.a.w.s) warnte vor dem Hochmut

Der Prophet (s.a.w.s) sagte, Stolz und Hochmut seien Zeichen schlechter Moral und den Hochmütigen werde in der Hölle vergolten. Er warnte sie vor dieser Gefahr. Mit seiner Demut, Bescheidenheit, Herzlichkeit und seiner Hilfsbereitschaft in allen Situationen war er das bestmögliche Vorbild. Hier einige der Hadithen mit seinen Warnungen:

„Wahrlich, Gott ist gnädig und Er liebt die Gnade. Hochmut verachtet die Wahrheit aus Selbstüberschätzung und Geringschätzung der anderen Menschen.“(54)

„Hochmut heißt, die Wahrheit zu verhöhnen und die Menschen zu verachten.“(55)

Der Prophet (s.a.w.s) warnte diejenigen, die hochmütig mit der Herkunft ihrer Familie prahlten und sagte:

„Gott, der Allerhöchste, hat den Hochmut der vor-Islamischen Zeit und die Prahlerei mit den Vorfahren von euch genommen. Man ist entweder ein frommer Gläubiger oder ein armer Sünder. Ihr seid Söhne Adams, und entstand aus dem Staub. Die Menschen müssen aufhören, mit ihren Vorfahren zu prahlen. Sie sind lediglich der Brennstoff der Hölle; sonst werden sie in den Augen Gottes unwichtiger sein, als der Käfer, der mit seiner Nase durch den Mist pflügt.“(56)

Der Prophet (s.a.w.s) empfahl seinen Gefolgsleuten, sich immer gut zu kleiden, auf ihre äußere Erscheinung zu achten und sich zu pflegen. Gleichzeitig jedoch erinnerte er sie daran, dass diejenigen, die wegen ihrer Kleidung oder ihres Aussehens hochmütig werden, sowohl in dieser als auch in der nächsten Welt gedemütigt werden. Er sagte ihnen, sich immer in Bescheidenheit zu üben:

„Ein Mensch stolz ging umher, gekleidet in ein zweiteiliges Gewand und mit wohlgekämmtem Haar, als ihn Gott plötzlich in der Erde versinken ließ, und er wird weiter sinken bis zum Tag der Auferstehung.(57)

Der Gebrauch weltlichen Besitzes für die Sache Gottes

Hier geht es um den Gebrauch seines Eigentums in einer Weise, die Gott gefällt. Die Menschen seiner Umgebung befragten den Propheten (s.a.w.s) dazu, und seine Antworten steigerten ihr Interesse an diesem Thema. Im Quran steht dazu geschrieben:

Sie fragen dich, was sie spenden sollen. Sprich: "Was immer ihr an Gutem spendet, das sei für die Eltern und die Verwandten und die Waisen und die Armen und den Reisenden. Und was immer ihr an Gutem tut, fürwahr, Gott weiß es." (Sure al-Baqara, 215)

…Und sie werden dich fragen, was sie spenden sollen. Sprich: "Das Entbehrliche." So macht euch Gott die Botschaft klar. Vielleicht denkt ihr nach (Sure al-Baqara, 219)

Sprich: "Siehe, mein Herr versorgt von seinen Dienern, wen Er will, im Überfluss oder in Maßen, und was ihr spendet, wird Er euch ersetzen. Und Er ist der beste Versorger." (Sure Saba, 39)

Der Prophet (s.a.w.s) fand auch Worte, die die Muslime auffordern, nicht geizig zu sein, sondern willens und bereit zu sein, ihren Besitz aufzugeben.

„Seid wachsam, dass ihr niemanden unterdrückt, denn Unterdrückung ist eine Verdunkelung des Tages der Auferstehung, seid wachsam, denn dies vernichtete die, die vor euch da waren, weil es sie zum Blutvergießen aufstachelte, was ungesetzlich war.“(58)

„Wende dich nicht von einem armen Menschen ab, selbst wenn alles was du geben kannst, eine halbe Dattel ist. Wenn du die Armen liebst und sie in deine Nähe holst, dann wird Gott dich am Tag der Auferstehung in Seine Nähe holen.“(59)

Muhammad (s.a.w.s) war auch der Prophet der Dschinn

In Sure 72 des Quran, Sure al-Dschinn, enthüllt Gott, dass auch die Dschinn den Botschaften des Propheten (s.a.w.s) und des Quran folgten und dass manche von ihnen dem Propheten (s.a.w.s) als Muslime verbunden waren:

Sprich: "Geoffenbart wurde mir, dass eine Schar der Dschinn lauschte und sagte: "Wir haben einen wunderbaren Quran gehört. Er leitet zum rechten Weg. Wir glauben daher an ihn und stellen unserem Herrn niemals etwas zur Seite (Sure al-Dschinn, 1-2)

In derselben Sure enthüllt Gott, dass manche Dschinn tatsächlich Muslime sind:

Als wir nun die Rechtleitung hörten, glaubten wir daran. Wer aber an seinen Herrn glaubt, braucht weder Verminderung (seiner Rechte) noch Übervorteilung zu fürchten. Und einige von uns sind gottergeben, während andere von uns (vom rechten Weg) abweichen. Wer sich aber (Gott) ergibt - diese streben nach Rechtleitung. (Sure al-Dschinn, 13-14)

Die Dschinn stellten fest, dass sich manche von ihnen Gott widersetzten und Lügen und Aberglauben verbreiteten. Ihr Aberglaube wird ebenfalls in der Sure beschrieben:

Er! Erhaben ist die Herrlichkeit unseres Herrn! Er hat sich weder eine Gefährtin genommen noch einen Sohn. Aber ein Narr unter uns machte empörende Äußerungen über Gott, während wir gedacht hatten, dass Menschen oder Dschinn nie etwas Falsches über Gott äußern würden. (Sure al-Dschinn, 3-5)


Ein anderer Vers berichtet, dass sich die Dschinn um den Propheten (s.a.w.s) versammelten, wenn dieser sich zur Erfüllung seiner religiösen Pflichten erhob:

Und als sich Gottes Diener erhob, um Ihn anzurufen, da hätten sie ihn mit ihrer Menge fast erdrückt. (Sure al-Dschinn, 19)

Der Prophet Muhammad (s.a.w.s) war allen Menschen und Dschinn gesandt, und der Quran ist Führer für Menschen und Dschinn.

Die Warnungen des Propheten (s.a.w.s) an jene, die ihn zurückwiesen

Die den Quran und den Propheten (s.a.w.s) zurückwiesen, machten ihm ein ganze Reihe von Schwierigkeiten, denn sie wollten ihn daran hindern, seine Botschaft zu verkünden; sie versuchten, ihn auszuweisen, zu verhaften und zu töten. Doch jedesmal, wenn es zur Konfrontation kam, erklärte der Prophet (s.a.w.s) ihnen die Existenz und die Macht Gottes, dass er Sein Botschafter sei und dass der Quran als die Wahrheit von unserem Herrn herabgesandt wurde. Er warnte sie auch vor der Strafe im Jenseits. Selbst nachdem der Prophet (s.a.w.s) am Ende siegreich geblieben war, unterdrückte er die Leugner nicht, er zwang niemandem die Religion auf sondern sagte, jeder sei frei zu glauben, was er wünsche. Folgende Verse belegen dies:

Und wenn sie dich der Lüge bezichtigen, dann sprich: "Meine Taten betreffen mich und euere Taten betreffen euch. Ihr seid meines Verhaltens los und ledig, und ich bin los und ledig eures Verhaltens." (Sure Yunus, 41)

Sprich: "Mir wurde lediglich geoffenbart, dass euer Gott ein einziger Gott ist. Wollt ihr euch (Ihm) nicht ergeben? Doch wenn sie den Rücken kehren, so sprich: "Ich habe euch allen auf gleiche Weise verkündet, doch weiß ich nicht, ob nahe oder fern ist, was euch angedroht wurde. Er allein kennt euere offene Rede und weiß, was ihr verheimlicht. Und ich weiß nicht, ob es vielleicht nur eine Versuchung für euch ist oder ein Nießbrauch für eine bestimmte Zeit." Er sagte: "O mein Herr! Richte in Wahrheit!" Und: "Unser Herr ist der barmherzige Erbarmer, Den es um Hilfe gegen euere Behauptungen anzuflehen gilt." (Sure al-Anbiya, 108-112)

Sprich: "O mein Volk! Handelt wie es euch gut scheint. Seht, ich handele auch so. Und gewiss werdet ihr bald wissen, wer die Wohnung erhalten wird. Fürwahr, den Ungerechten ergeht es nicht wohl. (Sure al-An'am, 135)

Er ließ sich nicht auf nutzlose Streitereien mit Ungläubigen ein

Der Prophet (s.a.w.s) war immer geduldig und verständnisvoll gegenüber denen, die die Existenz Gottes, des Quran und sein Prophetentums leugneten. Er ließ keinen Zweifel daran, dass er sie gerecht behandeln werde und dass er sich nicht auf sinnlose Debatten einlassen werde. Der Quran berichtet, was er sagte, Gottes Geboten folgend:

Lade darum dazu ein und verhalte dich richtig, so wie dir anbefohlen worden ist. Und folge nicht ihren Neigungen und Abneigungen, sondern sprich: "Ich glaube an das Buch, das Gott hinabgesandt hat. Mir wurde geboten, zwischen euch gerecht zu richten. Gott ist unser Herr und euer Herr; für uns unsere Werke und für euch euere Werke! Kein Streit sei zwischen uns und euch. Gott wird uns (alle) versammeln, und zu Ihm ist die Heimkehr. (Sure ash-Shura, 15)

Er rief die Ungläubigen zur Reue auf

Gott ist unendlich gnädig, mitfühlend und vergebend. Er offenbart im Quran, dass Er die Reue jedes Seiner Diener annehmen wird und dass Er dessen Sünden vergeben wird, falls ihnen wirklich abgeschworen werde. Der Prophet leitete diese Botschaft an die Ungläubigen weiter:

Sprich zu den Ungläubigen: Wenn sie aufhören, wird ihnen das bereits Geschehene verziehen. Tun sie es aber wieder, so ist die Bestrafung der Früheren ein warnendes Beispiel für sie. (Sure al-Anfal, 38)

Der Prophet (s.a.w.s) sagte den Menschen in den Hadithen, dass sie jederzeit bereuen können:

„Wer (gegenüber dem Herrn) bereut, bevor die Sonne im Westen aufgeht (vor dem Tag der Auferstehung), dem wendet sich Gott in Gnade zu.“(60)

Er warnte die Ungläubigen vor ihrer unvermeidlichen Niederlage

Man sieht das Gottvertrauen, die Hingabe und die Unterwerfung vor Gott in jedem Wort des Propheten (s.a.w.s) und in jeder seiner Handlungen. Selbst in schwierigsten Zeiten war sich der Prophet (s.a.w.s) sicher, dass Gott ihm beistehen werde und dass die Gläubigen zur großen Enttäuschung der Ungläubigen am Ende den Sieg davontragen würden.

Sprich zu den Ungläubigen: "Ihr sollt besiegt und zur Hölle versammelt werden; eine schlimme Lagerstätte. (Sure Al 'Imran, 12)

Der Prophet (s.a.w.s) stellte in einem Hadith fest:

„Was immer euch versprochen wurde, wird ganz sicher eintreten, und ihr könnt es nicht verhindern.“(61)

Er erinnerte die Ungläubigen an das Jenseits

Wer Gott leugnet, glaubt auch nicht an das Jenseits. Auch zu Zeiten des Propheten (s.a.w.s) glaubten solche Menschen nicht, dass sie im Jenseits wiederauferstehen würden. Der Prophet (s.a.w.s) erwiderte auf solche Fragen weise und präzise:

Wenn wir tot und zu Staub und Gebein geworden sind, sollen wir dann etwa auferweckt werden? Etwa auch unsere Vorväter?" Sprich: "Jawohl! Und ihr sollt dann gedemütigt werden." (Sure as-Saffat, 16-18)


In der Hoffnung, sie würden zum rechten Weg und zum Glauben finden, sagte ihnen der Prophet (s.a.w.s), dass das jenseits nicht weit sei:

„Das Paradies ist jedem von euch näher als die Riemen seiner Sandalen, und dasselbe gilt für das Höllenfeuer.“(62)

Er warnte die Ungläubigen vor der Hölle

Zu den wichtigsten Pflichten der Gesandten Gottes gehörte es, die Menschen zu warnen und dafür zu sorgen, dass sie Seine Strafe und die Hölle fürchteten. Die Propheten sind ein Werkzeug Gottes, durch das die Menschen zur Gottesfurcht gelangen und eine hohe Moral annehmen, so dass einige von ihnen im Jenseits in das Paradies eingehen können. Auch der Prophet (s.a.w.s) warnte die Menschen vor den Qualen der Hölle und versuchte, sie vor dem Bösen, dem Unglauben und dem Atheismus zu bewahren. Manche Verse befassen sich mit den Warnungen des Propheten (s.a.w.s) vor der Hölle:

Und wenn ihnen Unsere deutlichen Verse vorgetragen werden, dann erkennst du in den Gesichtern der Ungläubigen Missfallen. Am liebsten fielen sie über die her, welche ihnen Unsere Verse vortragen. Sprich: "So ich euch noch Schlimmeres ankündigen? Das Feuer, das Gott den Ungläubigen angedroht hat? Ein schlimmes Endziel." (Sure al-Hadsch, 72)

Allein Gott und Seine Botschaft zu verkünden (ist meine Pflicht)."Und wer sich Gott und seinem Gesandten widersetzt, für den ist Höllenfeuer bestimmt, für ewig und immerdar (Sure al-Dschinn, 23)

Der Prophet (s.a.w.s) beschrieb die Qualen der Hölle in allen Einzelheiten für die, die glaubten, all das sei weit hergeholt und wie der Quran offenbart, erklärte er das Los derer in der Hölle, wie die Menschen flehen würden, von den Qualen erlöst zu werden. Er gab sich jede erdenkliche Mühe, sie davor zu bewahren.

Er redete selbstbewußt zu den Ungläubigen und machte ihnen klar, dass er ihnen niemals folgen werde

Obwohl die Ungläubigen zu jener Zeit in der Überzahl und somit viel stärker waren, achtete der Prophet (s.a.w.s) nicht auf die von ihnen ausgehende Bedrohung, sondern predigte entschlossen die Worte des Quran. Entschlossenheit und Geduld sind die herausragenden Merkmale der Gläubigen, und jeder Muslim muß sich die Entschlossenheit und den unbeugsamen Willen des Propheten zum Vorbild nehmen. Folgende Verse beleuchten dieses Thema:

Sprich: "Verboten ist es mir, diejenigen anzubeten, die ihr neben Gott anruft." Sprich: "Ich folge eueren Vorlieben nicht, sonst ginge ich in die Irre und wäre nicht rechtgeleitet." Sprich: "Siehe, ich folge der deutlichen Lehre meines Herrn; ihr aber leugnet sie. Ich verfüge nicht über das, was ihr zu beschleunigen wünscht. Die Entscheidung darüber ist bei Gott. Er wird die Wahrheit verkünden, und Er ist der beste Richter." (Sure al-An'am, 56-57)

Sprich: "O ihr Ungläubigen! Ich verehre nicht, was ihr verehrt, Und ihr verehrt nicht, was ich verehre. Und ich werde kein Verehrer dessen sein, was ihr verehrt, und ihr werdet kein Verehrer dessen sein, was ich verehre. Euch euer Glaube und mir mein Glaube!" (Sure al-Kafirun, 1-6)

Aufrufe des Propheten (s.a.w.s) an die Völker der Schrift

Der Prophet (s.a.w.s) warnte die Völker der Schrift vor ihrer verfälschten, polytheistischen Form der Religion und übermittelte ihnen Gottes endgültige Offenbarung. Wie bei den Ungläubigen übte der Prophet (s.a.w.s) auch hier keinen Druck auf die Völker der Schrift aus, sondern er gab ihnen nur seinen guten Rat.

Die Völker der Schrift, insbesondere die Juden, sehen sich ebenfalls als von Gott geliebte Diener, und sie behaupten, niemand außer ihnen werde ins Paradies eingehen. Mehrere Verse des Quran befassen sich mit dieser Behauptung. Der Quran überliefert die Antwort des Propheten (s.a.w.s) auf diese völlig haltlose Behauptung der Völker der Schrift.

Und als man zu ihnen sprach: "Glaubt an das, was Gott herabsandte, " sagten sie: "Wir glauben (nur) an das, was auf uns herabgesandt wurde." Sie glauben aber nicht an das Spätere, obwohl es die Wahrheit ist, das bestätigend, was sie besitzen . Sprich: "Und weshalb erschlugt ihr vormals Gottes Propheten, wenn ihr Gläubige seid?" (Sure al-Baqara, 91)

Wünschen sie sich etwa die Rechtsprechung aus der Zeit der Unwissenheit? Wer aber richtet besser als Gott, für die, die im Glauben fest sind?
(Sure al-Ma’ida, 50)

Sprich: "Wenn euere künftige Wohnung bei Gott euch unter Ausschluß anderer Menschen zusteht, so wünscht euch doch den Tod, wenn ihr wahrhaltig seid. Sie können sich dies gar nicht wünschen, wegen all dem (an Schlechtem), was ihre Hände vorausgeschickt haben. Gott kennt die Frevler. (Sure al-Baqara, 94-95)

Und sie sprechen: "Ins Paradies treten ausschließlich Juden oder Christen ein." Dies sind ihre Wünsche. Sprich: "Bringt eueren Beweis bei, wenn ihr die Wahrheit zu sagen glaubt." (Sure al-Baqara, 111)

Und die Juden und die Christen sprechen: "Wir sind Gottes Kinder und Seine Lieblinge." Sprich: "Weshalb straft Er euch dann für euere Sünden? Nein, ihr seid Menschen wie alle, die Er erschaffen hat." Er verzeiht, wem Er will, und Gottes ist das Reich der Himmel und der Erde und was zwischen beiden ist. Und zu Ihm ist die Heimkehr. (Sure al-Ma'ida, 18)

Und sie sprechen: "Werdet Juden oder Christen, damit ihr rechtgeleitet seid." Sprich: "Nein; die Religion Abrahams, der den rechten Glauben bekannte und kein Götzendiener war, (ist unsere Religion.)" (Sure al-Baqara, 135)

Der Prophet (s.a.w.s) lehrte die Gläubigen, zu bekennen: „Glauben heißt, an Gott zu glauben, an Seine Engel und Apostel…“(63), wenn sie zu den Völkern der Schrift sprachen.

Der Prophet (s.a.w.s) ließ sich niemals auf Streitereien ein mit den Völkern der Schrift ein, und niemals übte er Druck auf sie aus, zu glauben

Er rief sie zum Glauben auf, dem Götzendienst zu entsagen und nach der Moral des Quran zu leben. Gleichzeitig behandelte er die, die ihm nicht gehorchen wollten überaus höflich und gerecht. Er ließ ihnen die Freiheit, den Gottesdienst zu verrichten, wie sie es für richtig hielten, erlaubte ihnen, all ihre eigenen Bräche beizubehalten und befahl seinen Glaubensbrüdern, sie gerecht zu behandeln. Es ist überliefert, dass der Prophet (s.a.w.s) sagte:

„Wer immer einen Menschen tötet, der unter der Schutzverpflichtung der Muslime steht, wird nicht den Duft des Paradieses genießen.“(64)

Die Texte der Verträge, die der Prophet (s.a.w.s) und seine Nachfolger mit verschiedenen christlichen, jüdischen und anderen religiösen Gruppen schlossen, werden heute als wichtige Dokumente aufbewahrt. In einen mit dem Christen Ibn Harris bin Ka'b und seinen Glaubensbrüdern geschlossenen Vertrag ließ der Prophet (s.a.w.s) als erste Worte schreiben: „Die Religion, die Kirchen, das Leben, die Keuschheit und die Güter aller im Osten lebenden Christen stehen unter dem Schutz Gottes und aller Gläubigen. Kein dem Christentum folgender Mensch wird gezwungen, dem Islam beizutreten. Falls ein Christ mit dem Tod bedroht oder sonst einer Ungerechtigkeit ausgesetzt ist, müssen die Muslime ihm beistehen.“(65) Darüber hinaus befahl der Prophet (s.a.w.s): „Man debattiere mit den Völkern der Schrift nur in der höflichsten Form…“ (Sure al-Ankabut)

Dem Propheten (s.a.w.s) wurde im Quran aufgegeben, seinem Volk zu raten, wie es die Völker der Schrift zu behandeln habe:

Sprich: "Wollt ihr mit uns über Gott rechten, wo Er unser Herr und euer Herr ist? Wir haben unsere Werke, und ihr habt euere Werke (zu verantworten), und Ihm sind wir aufrichtig ergeben. (Sure al-Baqara, 139)

Er appellierte an die Völker der Schrift, Gott niemanden beizugesellen

In seinen Aufrufen an die Völker der Schrift, zur wahren Religion zu finden, sagte ihnen der Prophet (s.a.w.s), sie dürften Gott niemals jemanden beigesellen in ihren Gottesdiensten, und er forderte sie auf, in einem gemeinsamen Aspekt des Glaubens zu einer Übereinkunft zu kommen.

Sprich: "O Leute der Schrift! Kommt herbei! Einigen wir uns darauf, dass wir Gott allein dienen und nichts neben Ihn stellen und dass die einen von uns die anderen nicht zu Herren neben Gott annehmen." Und wenn sie den Rücken kehren, dann sprecht: "Bezeugt, dass wir Gottergebene (Muslime) sind." (Sure Al 'Imran, 64)

Sprich: "O Volk der Schrift! Übertreibt in eurer Religion nicht im Widerspruch zur Wahrheit und folgt nicht den Neigungen von Leuten, die bereits zuvor abgeirrt sind und viele irregeführt haben und sich weiterhin auf dem Irrweg befinden. (Sure al-Ma'ida, 77)

Der Prophet (s.a.w.s) sandte Muadh in den Jemen, und wies ihn an, die Völker der Schrift dazu aufzurufen, allein Gott anzubeten: "Du gehst zu dem Volk eines (göttlichen) Buches. Zuallererst fordere es auf, Gott (allein) anzubeten…“(66)

35. Sahih Bukhari, 4667
36. Sunan Ibn Maajah, Muqaddima, 7
37. Sahih Bukhari and Muslim
38. Kitaab At-Tawheed, Chapter: 2, http://islamicweb.com/beliefs/creed/abdulwahab/KT1-chap-02.htm
39. Sunan ibn Maajah, Volume2, Nummer 3389
40. Tirmidhi Hadith
41. Sahih Bukhari, Band 9, Nummer 381
42. Tirmidhi Hadith, 279
43. Sahih Bukhari, Buch 2, Nummer 375
44. Sahih Bukhari, Buch 4, Hadith no. 385
45. Fiqh-us-Sunnah, Band 4, Nummer 13
46. Sahih Muslim, Buch 40, Nummer 6830
47. Sahih Bukhari, Band 4, Nummer 626
48. http://www.dartmouth.edu/~alnur/ISLAM/PROPHET/sayings.htm
49. Sahih Muslim Hadith
50. Abdul Wadoud, Forty Hadith An-Nawawis, translated by Ezzeddin Ibrahim and Denys Johnson-Davies, Third Edition, 1985
51. Imam Ahmad and Abu Dawud Hadith
52. Imam Ghazzali's Ihya Ulum-Id-Din (The Book of Religious Learnings), Islamic Book Service, New Delhi, 2001, Band III, S.52
53. Imam Ghazzali's Ihya Ulum-Id-Din (The Book of Religious Learnings), Islamic Book Service, New Delhi, 2001, Band III, S.53
54. Sahih Muslim, Buch 1, Nummer 0164.
55. Sahih Muslim Hadith
56. Sunan Abu Dawud, Band 41, Nummer 5097
57. Sahih Bukhari, Band 7, Buch 72, Nummer 680
58. Sahih Muslim, Buch 32, Nummer 6248
59. Tirmidhi Hadith, Nummer 1376
60. Sahih Bukhari, Buch 35, Nummer 6525
61. Sahih Bukhari, Band 9, Nummer 382
62. Ahmad, Band 1, Nummer 387; Imam Ibn Kathir, The Life of This World is Fleeting Enjoyment
63. Sahih Bukhari, Band 6, Nummer 300
64. Sahih Bukhari, Band 9, S.43
65. Yrd. Doç. Dr. Orhan Atalay, Dogu-Bati Kaynaklarinda Birlikte Yasama (Co-existence in Eastern-Western Sources), Gazeteciler ve Yazarlar Vakfi Yayinlari, Istanbul, 1999, S. 95
66. Sahih Bukhari, 2.537

 
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