DIE WORTE DES PROPHETEN (S.A.W.S) ÜBER DIE ZUKUNFT

Der Quran verhalf dem Propheten (s.a.w.s) zu unbekanntem Wissen
Die Hadithen des Propheten (s.a.w.s) über die Zeichen der Endzeit
Die Zeichen der Endzeit treffen eines nach dem anderen ein
SCHLUSSFOLGERUNG
WER DEM PROPHETEN (S.A.W.S.) TREU IST WIRD GERETTET WERDEN

Jedes Individuum, jede Gesellschaft und jede Nation haben ihre eigenen besonderen Schicksale. Noch bevor das erste menschliche Wesen erschaffen wurde, waren bereits alle Einzelheiten dessen, was jeder Mensch in der Zukunft erfahren sollte, die Ereignisse, deren Zeuge die Nationen werden sollten, die Stadien, die jede Gesellschaft durchlaufen muß, von Gott festgelegt worden. Die Menschen aber können diese Details nicht wissen. Sie sehen und erfahren sie erst dann, wenn deren Zeit gekommen ist. So ist uns die Zukunft unbekannt.

Doch Gott offenbarte im Quran auch, dass Er manchem Seiner Diener Kenntnisse über das Unbekannte gewährt. Ein Beispiel dafür ist der Prophet Joseph. Im Kerker berichtete er zweien seiner Mitgefangenen von den Beweisen der Existenz Gottes:

Er sprach: "Ehe euch das Essen gebracht wird, mit dem ihr versorgt werdet, will ich euch dies deuten, noch bevor es euch zustößt. Das ist ein Teil dessen, was mich mein Herr gelehrt hat. Seht, ich verließ die Religion der Leute, die nicht an Gott glauben und das Jenseits leugnen. (Sure Yusuf, 37)

Joseph sagte also, er wisse etwas, das noch nicht eingetreten war. Dieses Wissen ist ein Wunder, das ihm durch Gott ermöglicht wurde. Gott gab ihm darüber hinaus die Fähigkeit, Träume zu deuten. Solange Gott es so wollte, konnte Joseph bestimmte Ereignisse der Zukunft vorhersehen.

Andere Propheten haben ähnliche Fähigkeiten verliehen bekommen. In einigen Versen sagt Gott, Er werde Aspekte des Unbekannten denen enthüllen, die Er erwählt, Seine Gesandten zu sein.

Er kennt das Verborgene und Er teilt keinem Seine Geheimnisse mit, außer einem Gesandten, der Ihm wohlgefällt. Dann lässt Er vor Ihm und hinter ihm eine Wache aufziehen (Sure al-Dschinn, 26-27)

Unser Herr gab dem Propheten (s.a.w.s) großes Wissen über das Unbekannte. Gott sagte dem Propheten (s.a.w.s), in der Vergangenheit seien Dinge passiert, von denen niemand wisse, und Gott sagte dem Propheten (s.a.w.s) Dinge, die in der Zukunft geschehen würden. Ein diesbezüglicher Vers lautet:

Dies ist eine Schilderung von (dir) Unbekanntem, die Wir dir offenbaren. Du warst ja nicht zugegen, als sie sich absprachen und ihre Pläne schmiedeten. (Sure Yusuf, 102)

Dieses Kapitel wird sich mit Informationen über das Unbekannte befassen, die durch den Quran auf uns überkommen sind, die dem Propheten (s.a.w.s) direkt von Gott gegeben wurden und solchen, die in den Hadithen zu finden sind.

Die große Mehrzahl dieser Ereignisse ist bereits eingetreten, und die Menschen wurden Zeuge dieser Wunder. Dies ist auch einer der Beweise, dass der Prophet (s.a.w.s) der Gesandte Gottes war und dass der Quran das Wort Gottes ist.

Der Quran verhalf dem Propheten (s.a.w.s) zu unbekanntem Wissen

Die Informationen über die Zukunft, die dem Propheten (s.a.w.s) vermittels des Quran gegeben wurden, finden sich in den Versen am Beginn der Sure Ar-Rum. Es wird offenbart, dass das Byzantinische Reich geschlagen wurde, doch kurze Zeit später wieder siegreich sein werde.

Die Verse wurden 620 n.Chr. offenbart, etwas mehr als 7 Jahre nach der vernichtenden Niederlage der Byzantiner gegen die götzendienerischen Perser. Es wird gesagt, die Byzantiner würden bald wieder siegreich sein. Sie waren aber so schwer geschlagen worden, dass es unmöglich für sie zu sein schien, auch nur zu überleben, von künftigen Siegen ganz zu schweigen. Nicht nur die Perser, auch die Avaren, Slawen und Langobarden stellten eine ernste Bedrohung für das Byzantinische Reich dar. Die Avaren standen vor Konstantinopel. Um das Heer bezahlen zu können, hatte der Byzantinische Kaiser Heraclius allen Gold- und Silberschmuck aus den Kirchen einschmelzen lassen. Als dies nicht ausreichte, ließ er selbst Bronzestatuen niederreißen, um Münzen prägen zu können. Zahlreiche Provinzgouverneure rebellierten gegen Heraclius und das Reich stand kurz vor dem Zerfall. Die heidnischen Perser hatten bereits einen Grossteil byzantinischen Territoriums einschließlich Mesopotamien, Kilikien, Syrien, Palästina, Ägypten und Armenien besetzt.(208)

Kurz, jeder erwartete, Byzanz werde vollständig verschwinden. In diesem Moment wurde in dem obigen Vers enthüllt, Byzanz werde innerhalb neun Jahren wieder siegreich sein. Ein solcher Sieg schien so ausgeschlossen, dass die arabischen Heiden nicht an den im Quran vorausgesagten Sieg glaubten.

Besiegt sind die Byzantiner. Im Land nahebei...
(Sure ar-Rum, 2-3)
Lake Lot

Doch er trat ein, wie alles, was im Quran geschrieben steht. Sieben Jahre nach der Offenbarung der ersten Verse der Sure Ar-Rum, im Dezember 627 n.Chr., fand bei den Ruinen von Niniveh eine Entscheidungsschlacht zwischen Byzanz und dem Perserreich statt. Das byzantinische Heer schlug die Perser. Wenige Monate später mußten die Perser einen Vertrag unterzeichnen, der die Rückgabe aller besetzten byzantinischen Gebiete vorsah.(209) Der „Sieg der Römer“, dem Propheten (s.a.w.s) durch Gott im Quran offenbart, war wunderbarerweise Realität geworden.

Ein weiteres Wunder in diesen Versen besteht in dem Bericht von Fakten über einen Teil der Welt, die niemand zu jener Zeit hätte wissen können.

In Vers 3 der Sure Ar-Rum steht, die Römer seien an dem „am niedrigsten gelegenen Ort der Erde“ geschlagen worden. Der arabische Ausdruck dafür ist „Adna al Ard“, und wird in manchen Texten mit „Land in der Nähe“ übersetzt. Doch das ist nicht die tatsächliche Bedeutung. Das arabische Wort „adna“ heißt „am niedrigsten“ und ist abgeleitet von dem Wort „deni“, was „niedrig“ bedeutet. „Ard“ heißt „Erde“. Also heißt „Adna al Ard“ demzufolge „niedrigster Ort der Erde“.

Die Schlacht zwischen den Byzantinern und den Persern fand tatsächlich am niedrigsten Punkt der Erde statt. Es ist das Bassin des toten Meers, an dem heute Syrien, Palästina und Jordanien zusammentreffen. Auch ist bekannt, dass die Ufer des Sees 395 Meter unterhalb des Meeresspiegels liegen, was diese Gegend zur am tiefsten gelegenen der Erde macht.

Das außergewöhnliche daran ist jedoch, dass die geographische Höhe des Toten Meeres erst mit Hilfe von Messungen in moderner Zeit vorgenommen werden konnte. Zuvor war es nicht möglich gewesen, zu wissen, dass es sich hier um den niedrigsten Punkt der Erde handelt. Trotzdem wird diese Gegend im Quran genau als das beschrieben. Das ist einer der Beweise, dafür, dass der Quran das Göttliche Wort ist und Muhammad der Prophet (s.a.w.s) Gottes.

In diesem Vers enthüllt Gott, dass Er den Propheten (s.a.w.s) eines Nachts zur Al-Aksa Moschee brachte. Das ist ein großes Wunder. Die heilige Moschee (Masjid al-Haram) ist in Mekka und die Al-Aksa Moschee in Jerusalem. Der Prophet (s.a.w.s) war in Mekka, als dies geschah. Unter den damaligen Bedingungen war es unmöglich, in einer Nacht von Mekka nach Jerusalem zu reisen. Wir müssen auch wissen, dass der Prophet (s.a.w.s) niemals zuvor Jerusalem und die Al-Aksa Moschee gesehen hatte.

Als er das große Wunder am nächsten Tag erzählte, glaubten die Polytheisten von Mekka ihm nicht und sie verlangten Beweise, wie berichtet wird. Einer unter ihnen hatte die Al-Aksa Moschee gesehen, und der Prophet (s.a.w.s) sollte ihnen deren Beschreibung geben, und sie stellten ihm Fragen über sie.

Als der Prophet (s.a.w.s) ihnen die Al-Aksa Moschee korrekt beschreiben konnte, gaben sie zu, die Beschreibung sei exakt. Dann fragten sie ihn, ob ihm auf seinem Weg eine aus Jerusalem kommende Karawane begegnet sei. Der Prophet (s.a.w.s) sagte: „Ja, ich begegnete ihr. Es war bei Rawha. Sie hatten ein Kamel verloren und suchten es. Sie führten einen Wasserkelch mit sich. Ich war durstig, trank davon und verstaute ihn wieder an seinem Platz. Wenn sie ankommen, fragt sie, ob sie Wasser in dem Kelch fanden.“ Die Quraisch sagten daraufhin: „Das ist ein weiteres Zeichen.“ Dann fuhren sie fort, ihn nach Einzelheiten über die Karawane zu befragen. Der Prophet (s.a.w.s) beantwortete alle ihre Fragen und sagte dann: „Sie werden an diesem und jenem Tage eintreffen, bei Morgengrauen, sie werden von diesem und jenem Menschen geführt werden, der auf einem grauen Kamel mit zwei Pferdehaarsäcken reitet.“ Da sagten sie: „Das ist ein anderes Zeichen.“ Weiter wird berichtet, dass sie an dem bestimmten Tag nach Saniyya eilten, um auf die Morgendämmerung zu warten. Tatsächlich kam besagte Karawane bei Morgendämmerung in Sicht. An der Spitze der Karawane befand sich das von dem Propheten (s.a.w.s) zuvor beschriebene graue Kamel.(210)

Es ist ein großes Wunder, dass Gott den Propheten (s.a.w.s) an einen Ort brachte, an dem dieser noch nie zuvor gewesen war, ohne dass er tatsächlich dorthin hätte reisen müssen. Man konnte damals nicht in einer einzigen Nacht con Mekka nach Jerusalem reisen, das macht dieses Wunder um so größer und klarer.

Gott hat die Wahrheit der Vision seines Gesandten (s.a.w.s) bestätigt:

Als der Prophet (s.a.w.s) in Medina war, hatte er den Traum, die Gläubigen hätten die heilige Moschee betreten, und sie seien um die Kaaba herumgegangen. Er gab den Gläubigen diese gute Nachricht. Die Gläubigen, die von Mekka nach Medina geflohen waren, hatten bis dahin noch nicht zurückkehren können. Als der Prophet (s.a.w.s) von seinem Traum gesprochen hatte, gingen die Gläubigen auf Pilgerreise nach Mekka, doch die Götzenanbeter ließen sie nicht in die Stadt. Die Ungläubigen nutzen die Gelegenheit Zwietracht unter ihnen zu säen und zu versuchen, den Traum des Propheten (s.a.w.s) Lügen zu strafen, indem sie sagten, es sei ihnen nicht möglich zur Kaaba zu gelangen und sie könnten sich das Haar nicht scheren.

Gott offenbarte dem Propheten (s.a.w.s) Vers 27 der Sure al-Fath, um ihm zu helfen und enthüllte ihm, der Traum sei wahr, und wenn Gott es wünschte, so würden die Gläubigen in der Lage sein, nach Mekka hinein zu gelangen. Nur kurze Zeit später, nach dem Vertrag von Hudaybiya und der Eroberung Mekkas, konnten die Gläubigen in völliger Sicherheit die heilige Moschee betreten, genau wie es der Traum gezeigt hatte. So zeiget Gott, dass die dem Propheten (s.a.w.s) zuvor übermittelte Botschaft wahr war.(211)

Wichtig ist hier auch, dass, als der Prophet (s.a.w.s) den Gläubigen die gute Nachricht überbrachte, dies völlig außer Frage zu sein schien. Es sah alles nach dem genauen Gegenteil aus, und die Polytheisten waren sehr entschlossen, die Gläubigen auf keinen Fall in die Stadt zu lassen. Das bestärkte die Zweifler, den Worten des Propheten (s.a.w.s) nicht zu glauben. Doch der Prophet (s.a.w.s) vertraute auf Gott, beachtete das Gerede der Anderen nicht, glaubte an Gottes Offenbarung an ihn und sprach zu den Menschen darüber. Es ist ein Wunder, dass seine Worte durch den Quran bestätigt wurden und sie sich kurz darauf als wahr erwiesen.

Wie diese Verse enthüllen, sollten die Kinder Israels zwei Siege erwarten. Nach dem ersten Sieg, als sie sich als „höchst anmaßend“ erwiesen, sandte Gott ein mächtiges Heer gegen sie. Nachdem die Juden den Propheten Johannes getötet hatten und dem Propheten Jesus eine Falle gestellt hatten, um diesen zu töten, als sie sich als „höchst anmaßend“ erwiesen hatten, wurden sie kurz darauf im Jahr 70 n.Chr. aus Jerusalem vertrieben und der Tempel Salomons wurde vollständig zerstört.

Nach dieser Vertreibung aus Palästina zerstreuten sich die Juden in alle Welt. Seitdem werden sie als die Mörder Jesus’ angesehen, sie wurden in europäischen Ländern generell verachtet, mußten mit Repressalien leben, und die meiste Zeit über konnten sie ihre Religion nur insgeheim praktizieren. Als dieser Vers dem Propheten (s.a.w.s) offenbart wurde, lebten die Juden unter schweren Bedingungen und hatten keinen eigenen Staat. Doch Gott sagte ihnen, sie würden eines Tages ihre Stärke zurück gewinnen.

Das sah zu Lebzeiten des Propheten (s.a.w.s) besonders abwegig aus, doch später sollte dies eintreten. Sie kehrten nach Palästina zurück und gründeten 1948 den Staat Israel. Heute sind Israels militärische und politische Stärke für niemanden mehr ein Geheimnis.

Als der Prophet in einem Vers die Nachricht erhielt, die Kinder Israels würden ihre Stärke zurück gewinnen, lebten die Juden unter sehr schweren Bedingungen, und sie hatten keinen eigenen Staat. Jahre später jedoch fand ein Quranisches Wunder statt, als David Ben-Gurion (links) 1948 den Staat Israel proklamierte.

In diesem Vers über die Juden und in anderen Versen ist wichtig, dass die Offenbarungen zunächst völlig unmöglich scheinen, dann aber wahr werden. Das alles sind Wunder des Quran.

Als der Prophet einer seiner Gattinnen vertraulich etwas mitteilte, sie es aber weitersagte und Allah ihm davon Kunde gab, da ließ er einen Teil davon wissen und verschwieg einen Teil. Und als er es ihr vorhielt, fragte sie: "Wer hat dir dies gesagt?" Er antwortete: "Gesagt hat es mir der Wissende, der Weise." (Sure at-Tahrim, 3)

Wie in diesem Vers offenbart wird, teilte der Prophet (s.a.w.s) einigen seiner Frauen ein Geheimnis mit. Doch diese konnten es nicht bewahren, und enthüllten es sich gegenseitig. Gott setzte den Propheten von ihrem Verhalten in Kenntnis, dass sie miteinander darüber geredet hatten. Daraufhin sagte der Prophet (s.a.w.s) seinen Frauen, er wisse, dass sie das Geheimnis preisgegeben hatten.

Folgende Hadithen enthüllen Informationen über das Unbekannte:

In den Hadithen gab der Prophet (s.a.w.s) die gute Nachricht, dass Ägypten erobert werden würde. Als er diese Nachricht verbreitete, stand Ägypten unter der Oberherrschaft der Byzantiner. Außerdem mußten die Muslime zunächst einmal Macht gewinnen. Doch die Worte des Propheten (s.a.w.s) bewahrheiteten sich und nicht lange nach seinem Tod eroberten die Muslime unter dem Kalifat von Omar und dem militärischen Oberbefehl von Amr bin al-As Ägypten im Jahr 641. Das ist ein weiteres Beispiel dafür, dass der Prophet (s.a.w.s) genaue Kenntnis des Unbekannten hatte.

Das Wort „Kisra“ in diesem Hadith war der gebräuchliche Name für die Könige von Persien. Der Titel „Caesar“ war im Römischen Reich üblich. Der Prophet (s.a.w.s) brachte die gute Nachricht, dass die Muslime in den Besitz der Schätze beider Herrscher kommen würden.

Was hier beachtet werden muß, ist die Tatsache, dass, als der Prophet (s.a.w.s) dies offenbarte, den Muslimen immer noch die notwendige wirtschaftliche, militärische und politische Macht fehlte, einen solchen großen Eroberungszug zu unternehmen. Außerdem waren zu jener Zeit, das persische und das byzantinische Reich die mächtigsten Staaten des Nahen Ostens. Von daher stand ein solches Ereignis außer Frage in jener Zeit, als der Prophet (s.a.w.s) diese Botschaften verbreitete. Doch tatsächlich geschah all dies, wie es der Prophet vorhergesagt hatte. Persien wurde während der Regentschaft Omars erobert und aller Besitz wurde eingezogen. Das Reich des persischen „Kisra“ war am Ende.

Der Tod des „Caesar“ und die Übergabe seiner Schätze an die Muslime geschah mit dem Fall wichtiger römischer Zentren, insbesondere in der Zeit der Muslimischen Kalifen. Beginnend in der Zeit Abubakrs, fielen wichtige Zentren unter der Oberherrschaft des „Caesars“, Jordanien, Palästina, Damaskus, Jerusalem, Syrien und Ägypten. Die Eroberung Konstantinopels durch den osmanischen Sultan Mehmet der Eroberer im Jahr 1453 brachte den Zusammenbruch des römischen Reiches und das Ende des Titels „Caesar“.(214)

In seinem Buch The Venture of Islam (Das Wagnis des Islam) beschreibt der amerikanische Forscher die Eroberung der Gebiete des byzantinischen und des persischen Reiches:

„Muhammad, ein Araber aus Mekka, errichtet eine religiös organisierte Gesellschaft in Medina, dehnt diese über den größten Teil der arabischen Halbinsel aus und ersetzt sogar örtlich die sassanidische und römische Macht.“(215)

So wurden diese wichtigen Eroberungen, die zur Zeit des Propheten (s.a.w.s) wirtschaftlich und politisch völlig unmöglich schienen, Realität, wie es dem Propheten (s.a.w.s) durch Gott offenbart worden war.

Der Prophet (s.a.w.s) beschloß, andere Herrscher aufzufordern, sich dem Islam zuzuwenden, und er sandte einen seiner Gefährten, Abdullah bin Hudhaafah, als Botschafter zum Kisra, dem persischen König. Dieser, stolz und hochmütig, wies das Ansinnen des Propheten (s.a.w.s) zurück. Er sandte im Gegenzug zwei eigene Botschafter zu dem Propheten (s.a.w.s) mit der Aufforderung, sich seinerseits ihm zu unterwerfen. Der Prophet (s.a.w.s) forderte die Botschafter zunächst auf, den Islam anzunehmen. Am nächsten Tag ließ er sie erneut zu sich rufen, um ihre Entscheidung zu erfahren.(218)

Am nächsten Tag teilte der Prophet (s.a.w.s) den beiden Gesandten mit, was Gott ihm offenbart hatte:

„Gott der Allmächtige sandte Kisra durch seinen Sohn Shireveyh, der ihn in diesem Monat, in dieser Nacht, zu dieser Stunde tötete, schlimme Drangsal.“(219)

Persönlich teilte er ihnen mit:

„Sagt ihm, meine Religion und mein Reich werden sich weit über das Reich des Kisra hinaus ausdehnen; und überbringt ihm meine Nachricht: Trete zum Islam über und ich werde deinen Besitzstand bestätigen, und ich werde dich zum König über das Volk im Jemen ernennen.“(220)

Die Botschafter kehrten daraufhin in den Jemen zurück und beschrieben ihre Erlebnisse. Badhan sagte: „Wir werden sehen, was als nächstes geschieht. Wenn seine Worte wahr sind, dann ist er der Prophet, den Gott gesandt hat.“(221)

Dann wandte er sich an seine beiden Gesandten und fragte sie, was sie von ihm dachten. Die Botschafter waren von dem Propheten (s.a.w.s) äußerst beeindruckt gewesen und sagten:

„Nie sahen wir eine Herrscher majestätischer, furchtloser und weniger bewacht als ihn. Er bewegte sich bescheiden unter den Menschen.“

Badhan wartete ab, ob die Worte des Propheten (s.a.w.s) über den Herrscher sich bewahrheiten würden oder nicht. So könne er, sagte er, sicher sein, dass Muhammad (s.a.w.s) Gottes Gesandter war. Wenig später traf ein Brief an Badhan von des Herrschers Sohn, Shireveyh ein: „Ich habe Kisra getötet. Wenn dieser Brief dich erreicht, so nimm dem Volk einen Eid auf meinen Namen ab. Bezüglich dessen, was Kisra dir schrieb, warte ab und unternehme nichts, bevor du einen neuen Befehl von mir erhältst.“(222)

Als Badhan und seinen Männern klar wurde, was passiert war, erkannten sie, dass alles genauso eingetreten war, wie der Prophet (s.a.w.s) gesagt hatte, dass es geschehen würde.(223) Nach diesem Wunder fand Badhan zum Glauben, und er konvertierte zum Islam. Das jemenitische Volk folgte ihm.(224) Badhan wurde der erste vom Propheten (s.a.w.s) ernannte Gouverneur und der erste persische Herrscher, der Muslim wurde.(225)

Es ist eine historisch belegte Tatsache, dass der Prophet (s.a.w.s) 628 einen Brief an den persischen König Kisra sandte und dass dieser von seinem Sohn in demselben Jahr getötet wurde.(226)

Die Hadithen des Propheten (s.a.w.s) über die Zeichen der Endzeit

Viele Details dessen, was der Prophet (s.a.w.s) sagte, geschahen und werden geschehen, bevor die letzten Tage kommen. Die Ereignisse treffen eines nach dem anderen in unserer heutigen Zeit ein, was ein weiteres Wunder des Propheten (s.a.w.s) darstellt. Diese Ereignisse, 1400 Jahre nach dem Propheten Muhammad (s.a.w.s), wurden in allen Einzelheiten erklärt, als ob er selbst deren Zeuge gewesen wäre.

Der Prophet (s.a.w.s) macht in den Hadithen folgende Voraussagen über die Zeichen der Endzeit und die letzten Tage:


Akte der Gewalt und des Terrors, eines der Zeichen der Endzeit, breiten sich auf der ganzen Welt aus, und die Gewalt nimmt zu.

Die Parallele zwischen der Warnung des Propheten und den heutigen Ereignissen offenbaren uns eines der Wunder dieses gesegneten Mannes.


Die Kriege in vielen Ländern der Welt, in denen unschuldige Menschen grundlos getötet werden, sind weitere, vom Propheten vorhergesagte Zeichen des Jüngsten Tages.




Beispiele weitverbreiteter atheistischer Websites


Eines der in den Hadithen berichteten Zeichen des Jüngsten Tages ist die Zerstörung ganzer Städte. Die jüngsten Erdbeben in Mexiko und Tokio zeigen dies.



Trotz der reichen Ressourcen der Welt leidet die Bevölkerung vieler Länder unter schrecklichem Hunger. Das ist ein weiteres Zeichen, über das jeder nachdenken sollte.



Homosexuelle, von denen vor 1400 Jahren gesprochen wird, sind heute in vielen Teilen der Welt zu sehen.




Gewinne werden nur unter die Reichen verteilt, ohne dass den Armen etwas zugute käme.

Die Menschen werden der Homosexualität und dem Lesbentum frönen.

Es wird öffentlicher ungesetzlicher Geschlechtsverkehr betrieben werden.

Die Stunde (der letzte Tag) wird nicht kommen, bevor die Zahl der Morde nicht steigt.



Diese Bilder zeigen die Unterdrückung der Menschen in Afghanistan während der Invasion der russischen Armee 1979.

Die Hadithen enthalten einen Hinweis darauf, das Afghanistan besetzt werden wird in der Endzeit. Die russische Invasion fand 1979 statt, im Jahr 1400 nach dem islamischen Kalender. Sie fiel also mit dem Beginn des 14. islamischen Jahrhunderts zusammen.


Wasserknappheit in den Nachbarländern

Spannungen in Syrien und dem Irak verstärken sich, weil die Zeit näher kommt, da der Fluss des Euphrat unterbrochen werden wird. Die Türkei wird den Wasserfluß des Euphrat zwischen dem 13. Januar und dem 13. Februar unterbrechen.
Dank des neuen Damms sind diese Gebiete „ihr Gewicht in Gold wert“, weil nun Elektrizität produziert werden kann und die Fruchtbarkeit des Bodens verbessert worden ist, da der Boden nun bewässert werden kann, und die Kommunikation ist einfacher geworden.

Wie unten zu sehen ist, erinnert der Damm an einen großen Berg aus Beton. Von diesem Damm (der Analogie des Hadith zufolge der Berg) fließt ein Vermögen, so wertvoll wie Gold. Deswegen ist der Damm wie eine „Berg aus Gold“. (Gott allein kennt die Wahrheit.)



Der Reichstag nach seiner Zerstörung 1945. Das Bild zeigt dasselbe Gebäude 1999 nach seinem Wiederaufbau. Viele Gebäude werden in ähnlicher Weise rekonstruiert.




Oben: Ein Bild der Sonnenfinsternis vom 31. Juli 1981

Ganz oben: Ein Bild der Sonnenfinsternis vom 31. Juli 1981 im Sky Telescope Magazine vom Juli 1999

Der Kalender links zeigt die Daten der Sonnen- und Mondfinsternisse von 1981 und 1982.


Die Gemeinsamkeiten dieser drei Hadithen sind:

1. Es wird Sonnen- und Mondfinsternisse geben im Monat Ramadan.

2. Diese werden etwa 14-15 Tage auseinander liegen.

3. Die Finsternisse wiederholen sich zweimal.


Am 6. März flog die sowjetische Sonde Vega 1 in einer Entfernung von 5500 Meilen am Kometen Halley vorbei und sandte die ersten Bilder des eisigen Kerns des Kometen zur Erde.


Die Geburt dieses Sterns folgt auf die Verfinsterung von Sonne und Mond.

Ein geschweifter Stern wird im Osten geboren und er läßt sein Licht strahlen. Sein tägliches Ziel verläuft von Osten nach Westen.

- 1986 (1406 nach der Hidschra), also am Beginn des 14. Islamischen Jahrhunderts, passierte der Halley’sche Komet die Erde. Der Komet ist ein hell leuchtender Stern.

- Er zieht von Westen nach Osten.

- Es geschah nach den Verfinsterungen von Mond und Sonne der Jahre 1981 und 1982 (1401 und 1402)


1979 gab es ein Massaker während eines Angriffs auf die Kaaba während der Hadsch, genau wie es in einem Hadith angekündigt worden war. Der blutige Angriff auf die Kaaba fand statt am 1. Muharram 1400 (21. November 1979), am ersten Tag des Jahres nach der Hidschra 1400, am Beginn der Zeit, als die Zeichen der Endzeit aufeinander zu folgen begannen.

Die Insidestory der Zusammenstöße in Mekka:
Der Haram ash-Sharif (Tempelberg) drohte besetzt zu werden.
Iranische Pilger demonstrierten mit Plakaten von Khomeini.
Zusammenstöße in Mekka: 402 Tote

Sieben Jahre nach dem Angriff auf die Kaaba von 1979 (1400 nach der Hidschra) fand ein noch blutigerer Zwischenfall statt während der Hadsch. In den Straßen demonstrierende Pilger wurden angegriffen: 402 Menschen wurden getötet und viele mehr wurden verletzt. Es war eine große Sünde der Muslime (saudische Soldaten und iranische Pilger) einander in der Nähe der Beyt-ul Muazzama zu töten. Diese blutigen Zwischenfälle haben eine große Ähnlichkeit mit den Beschreibungen in den Hadithen.




Auf Saddams Befehl legen Soldaten Feuer an die Ölquellen in Kuwait.


Im Juli 1991, marschierte der Irak in Kuwait ein, und nachdem die kuwaitischen Ölquellen in Brand gesteckt worden waren, standen Kuwait und der persische Golf in Flammen.

- Die brennenden Ölquellen in Kuwait führten zum Tod von Mensch und Tier. Experten zufolge stiegen ein halbe Million Tonnen Öl als Rauch in die Atmosphäre auf. Jeden Tag hingen über 10000 Tonnen Russ, Schwefel, Kohlendioxid und große Mengen an Kohlenwasserstoffen mit ihren krebserzeugenden Eigenschaften über dem Golf. Es ist nicht nur der Golf, sondern die Welt selbst, die brennt.(248)

- Zwei Ölquellen, die angesteckt wurden, produzierten so viel Öl wie die Türkei an einem Tag, und deren Rauch kann im 55 Kilometer entfernten Saudi Arabien gesehen werden.(249)

- Ständig neue Nachrichten von der Katastrophe am Golf. Hunderte angezündete Ölquellen brennen immer noch. Die Experten sagen, es werde immer schwieriger, diese Feuer zu löschen, und es heißt, die Feuer würden sich in den nächsten 10 Jahren auf das Gebiet von der Türkei bis Indien auswirken.

Feuer und Rauch der Ölquellen vergiften Ständig die Atmosphäre. Der Tag ist zur Nacht geworden in Kuwait. Der mit den Flammen aufsteigende braune Rauch läßt den Himmel aussehen, als verwandle sich der Herbst in den Winter… Es wird mindestens ein Jahrhundert dauern, bis Kuwait wieder bewohnbar ist. Der mit den Flammen aufsteigende Rauch ist meilenweit sichtbar, verdeckt den Himmel vollständig und macht das Land unbewohnbar. Die Reichen verlassen Kuwait.(250)


Dieses Zeichen der Sonne kann die große Explosion gewesen sein, die im 20. Jahrhundert stattfand. Seitlich links im Bild ist ein Photo der Sonne von 1986. Das Bild rechts stammt aus dem Jahr 2000 und zeigt ihr letztes Aussehen, nach der Explosion.

Die Sonnenfinsternis vom 11. August 1999 war die letzte des Jahrhunderts. Während dieser Sonnenfinsternis, von denen in dieser Art nur alle 400 Jahre eine stattfindet, sind Sonne, Mond und Erde geradlinig ausgerichtet. Es war das erste Mal, dass so viele Menschen eine Sonnenfinsternis so lange sehen und studieren konnten. Im folgenden einige Schlagzeilen über das Phänomen. Dies kann als das Omen von der Sonne interpretiert werden, von dem in dem Hadith die Rede ist. (Nur Gott kennt die Wahrheit.)



Das Wort „Drangsal“ (Fitna) impliziert alles, was die Vernunft der Menschen und ihre Herzen vom rechten Weg abbringt, oder Krieg, Aufhetzung, Chaos, Unordnung und Konflikt. Die Drangsal in dem Hadith wird Rauch und Staub hinterlassen, erfahren wir.

Die Drangsal, die in dem Hadith als Dunkelheit beschrieben ist, kann als Hinweis darauf gesehen werden, dass ihr Ursprung unklar ist, dass sie unerwartet kommt. So gesehen ist es möglich, dass der Hadith sich auf den schlimmsten bisher erfolgten Terroranschlag der Welt in New York und Washington am 11. September 2001 bezieht.



(links) Anwar Sadat, der seit 1970 11 Jahre in Ägypten an der Macht war, wurde von seinen Gegnern 1981 bei einer Militärparade getötet. Andere getötet ägyptische Führer waren Premierminister Boutros Ghali, der 1910 ermordet wurde, und Premierminister Mahmoud Nukrashy Pasha, ermordet 1948.
(rechts) Bashir Gemayel, der ermordete Phalange-Präsident des Libanon

Das Wort „Sham“ wird nicht nur für die syrische Hauptstadt Damaskus verwendet. Das Wort heißt „links“ auf Arabisch und wird seit langem auch für die Region links der Hijaz Region, in der sich Mekka und Medina befinden, verwendet. Viele Führer wurden dort getötet: 1980 der ehemalige syrische Premierminister Salah al-Deen Beetar (unten links), 1921 der syrische Premierminister Droubi Pasha, 1949 der syrische Premierminister Muhsin al-Barazi, 1851 König Abdullah von Jordanien und der libanesische Phalange Führer Bashir Gemayel (oben rechts), kam 1982 bei einem Bombenattentat ums Leben.



Am 26. Oktober 1956, griff Israel Ägypten an und besetzte die Sinaihalbinsel.
Kurz danach endeten die Kämpfe nach einer Intervention der UNO, und eine UM Friedenstruppe wurde an der israelischen Grenze stationiert.


Nach dem Sechstage-Krieg von 1967 hatte Israel den Gazastreifen, die Sinaihalbinsel, das Westufer des Jordan, Jerusalem und die Golanhöhen eingenommen.

Heute gehört zu den Staaten der Region auch Israel. Deshalb könnte sich der Hadith auf den Krieg zwischen Israel und Ägypten beziehen und auf die Invasion ägyptischen Territoriums.


Die Zeichen der Endzeit treffen eines nach dem anderen ein

In den uns überlieferten Hadithen des Propheten (s.a.w.s) sind Nachrichten über die Endzeit und das Goldene Zeitalter des Islam enthalten. Wenn wir diese Zeichen mit dem vergleichen, was in unserer Zeit geschieht, erkennen wir zahlreiche Hinweise, dass wir in der Endzeit leben, Hinweise, die gleichzeitig das Anbrechen des Goldenen Zeitalters des Islam ankündigen.

Manche der in den Hadithen erwähnten Zeichen, die wir in diesem Kapitel betrachtet haben, können in einem gewissen Maß auch in der gesamten 1400 Jahre langen Geschichte des Islam irgendwo auf der Welt beobachtet worden sein. Das bedeutet jedoch nicht, dass sie in der Endzeit lagen. Denn um eine Periode als die Endzeit identifizieren zu können, müssen alle Zeichen des Jüngsten Tages in dieser Periode eintreten, eines nach dem anderen. Ein Hadith bezieht sich darauf:

„Die Zeichen folgen aufeinander wie die Elemente eines Halsbandes eines nach dem anderen zu Boden fallen, wenn die Schnur durchschnitten ist.“(257)

In den Hadithen ist der Beginn der Endzeit beschrieben als der Zeitpunkt, wenn Zwietracht wächst, Konflikte und Kriege zunehmen, wenn Chaos und moralische Degeneration ihr Haupt erheben und die Menschen sich von der Moral der Religion abwenden. Dann werden überall in der Welt Naturkatastrophen passieren, die Armut wird erschreckend zunehmen, es wird einen großen Anstieg der Kriminalitätsrate geben, und Mord und Totschlag werden überall sein. Doch das ist erst das erste Stadium. In der zweiten Phase wird Gott die Menschheit aus diesem Chaos erretten und das Chaos wird einer Existenz in Hülle und Fülle, in Frieden und Sicherheit weichen.





Das Jahrhundert, in dem wir leben, sah die Konstruktion von überschallschnellen Flugzeugen, die Fähigkeit, durch verbesserte Transportmittel Reisen in wenigen Minuten zu unternehmen, die einstmals Monate gedauert hätten, und das bei großem Komfort. Was dieser Hadith andeutet, findet genau in dieser Weise statt.



Die Peitsche ist ein in früheren Zeiten beim Reiten oder führen von Pferden und Kamelen benutztes Instrument. Wenn wir diesen Hadith genau anschauen, sehen wir, dass der Prophet (s.a.w.s) hier einen Vergleich anstellt. Stellen wir heute lebenden Menschen eine Frage: „Gibt es ein modernes Gerät, das spricht und an eine Peitsche erinnert?“

Die logischste Antwort auf diese Frage ist hier das Mobiltelefon mit seiner langen Antenne, oder ähnliche Geräte zur Kommunikation. Wenn wir daran denken, dass Mobil- oder Satellitentelefone sehr neue Entwicklungen sind, dann wird die Weisheit der 1400 Jahre alten Beschreibung des Propheten (s.a.w.s) um so deutlicher. Das ist nur ein weiterer Hinweis darauf, dass wir in der dem Jüngsten Tag vorausgehenden Periode leben.


Die Botschaft dieses Hadiths ist klar: Wenn ein Mensch seine eigene Stimme hört, handelt es sich um ein weiteres Zeichen der Endzeit. Nun muß man, wenn man seine eigene Stimme hören will, diese zuerst aufnehmen und Anschließend abspielen. Die Tonaufnahme- und Wiedergabetechnik ist eine Errungenschaft des 20. Jahrhunderts. Sie markierte einen wissenschaftlichen Wendepunkt und führte zur Geburt der Kommunikations- und Medienindustrie. Heute ist die Tonwiedergabe perfektioniert dank Computer- und Lasertechnologie.

Kurz, die elektronischen Geräte unserer Zeit, Mikrophone und Lautsprecher, erlauben uns, Töne aufzunehmen und wiederzugeben und sind Erscheinungsformen dessen, was in dem obigen Hadith offenbart wird.


Das arabische Wort für „Hand“ in diesem Hadith ist „Yed“. Doch das Wörterbuch liefert neben den Bedeutungen „Hand“ auch „Macht“, „Kraft“, „Stärke“, „Mittel“. Wahrscheinlich wird das Wort in den Hadithen in diesem Sinn gebraucht.

Die Vorstellung einer Kraft, Macht, Stärke oder eines Mittels, das aus dem Himmel ragt und von den Menschen gesehen wird, mag nicht viel Sinn machen im Zusammenhang mit vergangenen Zeiten. Doch sie wirft ein bemerkenswertes Licht auf Technologien wie Fernsehen, Kameras und Computer, die zu einem so unentbehrlichen Teil des modernen Lebens geworden sind. Die in diesen Hadithen erwähnte Hand ist metaphorisch zu verstehen im Sinne von Kraft. Sie weist auf in Wellen vom Himmel kommende Bilder hin, einfach gesagt: auf Fernsehsendungen.


Der Anstieg der Weizenproduktion wird auf der Webseite http://www.worldbank.org/html/cgiar/press/wheat3.html der Weltbank dargestellt. „Weizen ist das Wundergetreide des Jahrhunderts“, sagte Ismail Serageldin, Weltbank-Vizepräsident für umweltgerechte, nachhaltige Entwicklung und CGIAR Vorsitzender, und er fuhr fort: „Die gesteigerte Weizenproduktivität hat weitreichende Nahrungsknappheit verhindert und den Nahrungsbedarf von Asien, Lateinamerika und bis zu einem gewissen Grad auch Afrikas gesichert.

“Die Zahlen der Weizenproduktion zwischen 1981-1982 und 1999-2000 auf der Websitehttp://www.eip.gov.eg/Periodicals/Bulletin/EconomicMonthlyMain.asp?ID=13 zeigen einen Anstieg um 90%.


Die Technologie schreitet heute schnell voran. Qualität und Quantität von Produkten werden ständig gesteigert. Diese schnelle Entwicklung, besonders im Bereich der Gentechnik, bewirkt eine Revolution der Agrartechnik und der Technologie insgesamt.

Der Prophet (s.a.w.s) beschrieb noch viele weitere Details technologischen Fortschritts, der mit der Endzeit einhergehen wird. Die Hadithen verweisen auch auf die in der modernen Landwirtschaft eingesetzte Technik, die Entwicklung neuer Produktionsmethoden, Forschung zur Verbesserung des Saatguts und die durch effizientere Ausnutzung des Regenwassers durch Talsperren und künstliche Seen gesteigerte landwirtschaftliche Produktion.


Über die Hälfte der zur Lebensverlängerung führenden Entwicklungen fanden im 20. Jahrhundert statt. Arme Menschen sterben jung, und minimale Steigerungen des Pro-Kopf Einkommens können eine großen Effekt auf die Lebenserwartung haben.

Die Webseite unten (http://www.viewzone.com/aging.html) enthält Statistiken, denen zufolge Neugeborene eine durchschnittliche Lebenserwartung von 76 Jahren haben, doch dieser Durchschnitt unterliegt Veränderungen, denn „1796 betrug die Lebenserwartung 24 Jahre. Hundert Jahre später hatte sie sich auf 48 Jahre verdoppelt. Jetzt liegt sie bei 76.“- „Über die Hälfte der baby Boomer hier in Amerika werden ihren hundertsten Geburtstag und noch weitere bei ausgezeichneter Gesundheit erleben“, sagt Dr. Dr. Ronald Klatz von der Amerikanischen Akademie für Anti-Aging.

Vierzehn Jahrhunderte sind vergangen, seitdem der Prophet (s.a.w.s) diese Nachrichten gebracht hat. Die durchschnittliche Lebenserwartung ist jetzt viel höher, als sie zu irgend einer Zeit in der jüngeren Geschichte war. Die Zahlen zu Beginn und Ende des 20. Jahrhunderts weisen große Unterschiede auf. Ein 1995 geborenes Baby lebt zum Beispiel rund 35 Jahre länger als ein im Jahr 1900 geborenes Baby. Ein weiteres beeindruckendes Beispiel ist, dass früher nur wenige Menschen 100 Jahre alt wurden, während dies heute viel häufiger geschieht.

SCHLUSSFOLGERUNG

Gott legt im Quran dar, dass Er durch die Propheten zahlreiche Wunder wirkte. Als der Prophet Moses seinen Stab warf, verwandelte er sich in eine Schlange, und als er mit dem Stab ins Meer schlug, teilte es sich und gab einen trockenen Weg in der Mitte frei. Der Prophet Jesus kam ohne Vater zur Welt und konnte bereits sprechen, als er noch in der Wiege lag. Ein weiteres Wunder war seine Fähigkeit, die Kranken zu heilen… All diese Wunder waren Unterstützung und Hilfe der Propheten durch Gott, damit sie die Menschen überzeugen konnten und sie zum Glauben führen konnten.

Gott unterstützte den Propheten Muhammad (s.a.w.s) durch Wunder des Quran und durch die ihm gegebenen Informationen über das Unbekannte. Der Prophet (s.a.w.s) gab Einzelheiten über Ereignisse preis, die erst in naher und ferner Zukunft geschehen würden. Zu sehen, wie diese tatsächlich eintreten, steigert den Enthusiasmus der Gläubigen und erwärmt die Herzen der Ungläubigen für den Islam.

Ereignisse, die zu seiner Zeit unmöglich schienen und die niemand sich auch nur hätte vorstellen können, jetzt aber eins nach dem anderen eintreten, sind der klare Beweis der Tatsache, dass der Prophet (s.a.w.s) besonderes Wissen preisgab.

Diejenigen, die sich weigern, auf den rechten Weg geleitet zu werden, werden trotzdem nicht glauben, obwohl die klaren Beweise und Wunder des Propheten (s.a.w.s) und des Quran offen zutage getreten sind. Gott enthüllt dies im Quran:

Und bei Gott haben sie den feierlichsten Eid geschworen: Wenn nur ein Wunder zu ihnen käme, wahrlich, dann würden sie daran glauben. Sprich: "Über Wunder verfügt nur Gott!" Doch was macht euch (so) sicher, dass sie daran glauben, wenn sie kämen? (Sure al-An'am, 109)

WER DEM PROPHETEN (S.A.W.S.) TREU IST WIRD GERETTET WERDEN

Der wichtigste Grund, warum man über die Moral des Propheten (s.a.w.s) lernen sollte und darüber, wie er sich unter bestimmten Bedingungen verhielt, ist, sich ein Beispiel daran zu nehmen und seine Heiligkeit, Aufrichtigkeit, Reinheit des Glaubens, Bescheidenheit und Sauberkeit ebenso erreichen zu wollen. Die meisten Menschen nehmen sich andere zu Vorbildern, imitieren ihr Verhalten und versuchen, zu sprechen und zu handeln wie sie. Doch es sind der Prophet (s.a.w.s) und die anderen Propheten, die wie er glaubten und handelten, den man folgen sollte.


In den Versen des Quran betont Gott die Bedeutung des Glaubens an ihn und Seinen Propheten (s.a.w.s) und wie wichtig es ist, den Propheten (s.a.w.s) zu unterstützen und seinem Weg zu folgen. Gott bringt die frohe Botschaft, dass diejenigen, die dies tun, gerettet werden:

Damit ihr an Gott und Seinem Gesandten glaubt und damit ihr ihm beisteht und ihn ehrt und damit ihr Ihn morgens wie abends preist. (Sure al-Fath, 9)

… Und jenen, die an seine Mission glauben und ihn unterstützen und ihm helfen und dem Licht folgen werden, das mit ihm hinabgesandt wird, ihnen wird es wohlergehen. (Sure al-A'raf, 157)

Heute kann dem Propheten (s.a.w.s) nur geholfen werden, wenn man dem Quran und seiner Sunnah folgt, indem man dieselben Anstrengungen wie er unternimmt, die Moral des Quran in der Welt zu verbreiten und indem man alles in seiner Macht stehende tut, so zu sein wie er. Gott wird denen, die dies tun, in derselben Weise helfen, wie Er dem Propheten (s.a.w.s) geholfen hat. Er wird ihnen die Erfüllung ihrer Pflichten erleichtern und ihnen zum Erfolg verhelfen, wo sie es niemals erwartet hätten. Mit dem Versuch, dem Denken und Handeln des Propheten (s.a.w.s) möglichst nahe zu kommen, kann man das Wohlgefallen unseres Herrn, Seine Gnade und das Paradies gewinnen.

Sie sagten: "Preis Dir, wir haben nur Wissen von dem, was Du uns lehrst; siehe, Du bist der Wissende, der Weise." (Sure al-Baqara, 32)

Und wenn jene zu dir kommen, die an Unsere Botschaft glauben, so sprich: "Frieden sei mit euch! Sich Selber hat euer Herr die Barmherzigkeit vorgeschrieben, so dass Er nachsichtig und barmherzig ist, wenn einer von euch aus Unwissenheit etwas Böses tut und danach umkehrt und sich bessert. (Sure al-An’am, 54)

 

208. Warren Treadgold, A History of the Byzantine State and Society, Stanford University Press, 1997, S. 287-299
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233. Sahih Bukhari Hadith
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235. Al-Muttaqi al-Hindi, Al-Burhan fi Alamat al-Mahdi Akhir al-zaman, S.59
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248. Necati Özfatura, Kurtlar Sofrasinda Ortadogu, Adim Publications, 1983, S.175
249. Hurriyet Newspaper, 23 Januar 1991
250. Necati Özfatura, Kurtlar Sofrasinda Ortadogu, Adim Publications, 1983, S.175
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255. Sahih Bukhari, Band 2, Buch 17, Nummer 146
256. Ahmad Diya'al-Din al-Kamushkhanawi, Ramuz al-Ahadith, 187/2
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263. Al- Qurtubi al-Tezkirah
264. Ibn Hajar Haytahami, Al-Qawl al-Mukhtasar fi'alamat al-Mahdi al-Muntazar, S. 53
265. Al-Muttaqi al-Hindi, Al-Burhan fi Alamat al-Mahdi Akhir al-zaman, S. 69
266. Ibn Hajar Haytahami, Al-Qawl al-Mukhtasar fi'alamat al-Mahdi al-Muntazar, S. 43
267. Ibn Hajar Haytahami, Al-Qawl al-Mukhtasar fi'alamat al-Mahdi al-Muntazar, S. 43

 
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